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... baut Brücken, schafft Gemeinschaft und gibt Heimat.

Integration durch Sport

Vielfalt verbindet Baden-Württemberg.

Integration durch Sport (IdS)LSV BW2025-12-03T14:55:48+01:00

Integration – viele Chancen und großes Potenzial für den Sport

In Deutschland haben aktuell 28,7 % der Bevölkerung einen Migrationshintergrund – das bedeutet, dass entweder sie selbst oder zumindest ein Elternteil nicht in Deutschland geboren wurden. Baden-Württemberg liegt mit rund 34 % deutlich über dem Bundesdurchschnitt.

Der Sport erreicht weite Teile der Bevölkerung. Die knapp 90.000 Sportvereine in Deutschland haben rund 23,4 Millionen Mitgliedschaften. Menschen mit Migrationshintergrund sind nach wie vor deutlich seltener Mitglieder in einem Sportverein, als Menschen ohne Migrationshintergrund.

Vor allem unter den ehrenamtlichen Funktionsträgern sind nur wenige Aktive

mit familiären Einwanderungsgeschichten zu finden. Besonders gering ist der Anteil der Frauen mit Migrationshintergrund in Sportvereinen (Quelle: 2019).

Laut Sportentwicklungsbericht sahen mehr als 16,3 % der baden-württembergischen Vereine ihre Existenz aufgrund fehlender ehrenamtlicher Funktionsträger bedroht: Vereine sprechen von Problemen in den Bereichen Mitgliedergewinnung und Gewinnung von Trainern und Übungsleitern (Quelle: Breuer, C., Feiler, S. & Rossi, L. (2019). Sportvereine in Baden-Württemberg: Organisationen und Personen. Sportentwicklungsbericht für Deutschland 2017/2018. Köln: Deutsche Sporthochschule Köln, Institut für Sportökonomie und Sportmanagement; Abb.2.8, S.20).

Integration ist eine gesellschaftliche Aufgabe, die gerade für den Sport viele Chancen und großes Potenzial birgt. Am Ende gewinnen alle Beteiligten.

Bundesprogramm „Integration durch Sport“

„Integration durch Sport“ ist ein Programm des Deutschen Olympischen Sportbunds und seiner Mitgliedsorganisationen. In Baden-Württemberg wird es durch den Landessportverband Baden-Württemberg umgesetzt und durch das Bundesministerium des Innern und für Heimat (BMI) sowie das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) gefördert.

Programmumsetzung

Sportvereine und Verbände erhalten als sogenannte Stützpunkte und Kooperationspartner Unterstützung – von der Entwicklung erster Ideen über die Umsetzung von Maßnahmen bis hin zur Verankerung des Themas Integration in den jeweiligen Strukturen.
„Integration durch Sport“ (IdS) ist ein Programm des Deutschen Olympischen Sportbundes und seiner Mitgliedsorganisationen. Seit über 30 Jahren wird das Programm IdS deutschlandweit umgesetzt. In Baden-Württemberg wird es durch den LSVBW umgesetzt und durch das Bundesministerium des Innern und für Heimat (BMI) sowie das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) gefördert. Der LSVBW verantwortet und vertritt das Bundesprogramm IdS und setzt es unter Berücksichtigung regionaler Besonderheiten gemeinsam mit den Sportbünden BSB Freiburg, BSB Nord und WLSB um.

Wenn Sie sich mit Ihrem Verein oder Verband für Menschen mit Migrationshintergrund öffnen möchten, steht das Programm für eine kostenlose Beratung zur Verfügung.

Ziele und Zielgruppen

Integration ist eine gesellschaftliche Aufgabe, die gerade für den Sport viele Chancen und großes Potenzial birgt. Am Ende gewinnen alle Beteiligten. Menschen mit Migrationshintergrund sind neben Frauen, Älteren und sozial benachteiligten Menschen in den Sportvereinen deutlich unterrepräsentiert. Daher hat sich das Bundesprogramm „Integration durch Sport“ zum Ziel gesetzt, die Teilhabe dieser Zielgruppe im Sport zu verbessern.

Weitere Ziele:

Integration in den Sport – Integration durch Sport – Förderung und Unterstützung der Sportorganisation bei der Integrationsarbeit – Förderung und Anerkennung des freiwilligen Engagements – Förderung der interkulturellen Öffnung des Sports – Stärkung des Themas Integration in den Strukturen des Sports

Zielgruppen:

Menschen mit Migrationshintergrund sind neben Frauen, Älteren und sozial benachteiligten Menschen in den Sportvereinen deutlich unterrepräsentiert. Daher hat sich das Bundesprogramm „Integration durch Sport“ zum Ziel gesetzt, die Teilhabe dieser Zielgruppe im Sport zu verbessern.

Menschen mit Migrationshintergrund:

  • Alle Personen die nach 1949 nach Deutschland zugewandert sind
  • nach Deutschland geflüchtete Menschen
  • alle in Deutschland geborenen Ausländer
  • alle in Deutschland als Deutsche Geborenen mit zumindest einem zugewanderten oder als Ausländer in Deutschland geborenen Elternteil

Quelle: Statistisches Bundesamt, 2020

Umgesetzte Projekte

Willkommen im Sport

Dank einer gezielten Förderung durch die Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration setzte der DOSB vom 2015 bis 2024 in Kooperation mit seinen Mitgliedsorganisationen das Projekt „Willkommen im Sport“ (WiS) um. In Baden-Württemberg erfolgte die Projektumsetzung  durch den Landessportverband Baden-Württemberg (LSVBW).

Auf Basis der langjährigen Erfahrungen in der Integrationsarbeit wurden in diesem Projekt Sport- und Bewegungsangebote sowie Qualifizierungsmaßnahmen initiiert, die darauf abzielten, geflüchteten Kindern und Erwachsenen die Integration in Deutschland zu erleichtern und sie an die deutsche Vereinskultur heranzuführen. Initiatoren dieser Sport- und Bewegungsangebote waren die Sportverbände und  -vereine in Baden-Württemberg. Für ihre Projektmaßnahmen haben sie neben einer finanziellen Förderung fachliche Beratung und Projektbegleitung erhalten. Ein besonderer Schwerpunkt lag dabei auf offenen Schwimmangeboten für Kinder und Frauen mit Fluchterfahrung sowie Qualifizierung für Geflüchtete im Organisierten Sport.

Projektmaßnahmen und Berichte:

  • Projekt „Willkommen im Sport“ unterstützt Integration von Geflüchteten
  • WiS wird zwei weitere Jahre gefördert
  • Trainer-Vorbereitungsseminar für Geflüchtete 2020 – Den Einstieg vereinfachen
  • Staatsministerin Widmann-Mauz sichert Fördergeld bis 2021 für „Willkommen im Sport“ zu
  • Trainer-Vorbereitungsseminar für Geflüchtete 2024 – Sport kann bei Migrationstrauma helfen
  • Badeanzug und Burkini – Schwimmen für Frauen aus aller Welt
  • Porträt Amro Kanah – „Handball ist unsere Sprache“
  • Porträt Mohammed Alkasem
  • Porträt Abdolmohammad Papi

Weitere Informationen zum Projekt sind auch beim DOSB zu finden.


Gemeinsam mehr bewegen

Unter dem Motto „Gemeinsam mehr bewegen“ werden Projekte zur Integration von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund in den Sportvereinen in Baden-Württemberg gefördert. Unter anderen wurden Mädchen mit Fluchterfahrung angesprochen sowie Sportangebote in Erstaufnahmestellen und Geflüchtetenunterkünften eingerichtet, aber auch Angebote im Bereich Bildung, Qualifizierung und Sprachförderung umgesetzt.

Gemeinsam mit der Porsche AG fördert der Landessportverband Baden-Württemberg (LSVBW) in den Jahren 2024 und 2025 ausgewählte Projekte, die den oben beschriebenen Ansatz verfolgen.

  • Weitere Informationen zur Förderrunde 2024 finden Sie hier.
  • Weitere Informationen zur Förderrunde 2025 finden Sie in der Märzausgabe von Sport in BW auf den Seiten 4 und 5.

Unser Streben: Vereine als Abbild der Gesellschaft

Menschen mit Zuwanderungsgeschichte bringen wertvolle Erfahrungen und Fähigkeiten mit und können die Sportlandschaft damit bereichern. Denn sie sorgen dafür, dass die Vereine nicht den Anschluss an ihre Basis – eine immer vielfältigere Gesellschaft – verlieren.

Gleichzeitig bieten sich in Sportvereinen viele Potenziale, die eine ganzheitliche Integration unserer Gesellschaft unterstützen. Bei gemeinsamen Aktivitäten entstehen interkulturelle Lernprozesse, von denen alle Beteiligten profitieren. Des Weiteren werden soziale Kontakte geknüpft, Erfahrungen gesammelt und Alltagswissen erworben – Effekte, die auch außerhalb des Sportvereins wichtig sind.

Unsere Chance: Menschen integrieren und Vereine stärken

Status Quo:

  • fehlendes Engegament
  • teilweiser Rückgang der Mitglieder
  • bunte Gesellschaft, die im Sport nicht immer gespiegelt wird

Potenzial:

  • Einbeziehung von Menschen mit Migrationshintergrund und sozial Benachteiligten
  • Stärkung des Vereins
  • Einbindung verschiedener Erfahrungswerte

Integration ist eine gesellschaftliche Aufgabe, die gerade für den Sport viele Chancen und großes Potenzial birgt. Am Ende gewinnen alle Beteiligten.

Interkulturelle Öffnung von Sport-Organisationen

Was bedeutet interkulturelle Öffnung?

  • Form der Vereinsentwicklung
  • kritische Reflexion von Ausschlussmechanismen im Sport
  • Ziel: gleichberechtigte Teilhabe aller Menschen mit und ohne Zuwanderungsgeschichte, auf allen Ebenen des (organisierten) Sports
  • profitieren vom Mehrwert einer vielfältigen Mitgliederstruktur
  • betrifft alle Ebenen und Bereiche des Vereins
Warum sollte Ihr Verein den Prozess der interkulturellen Öffnung angehen?
  • … weil Ihr Verein die interne Gleichberechtigung fördern möchte
  • … weil Ihr Verein eine lebendige Willkommenskultur schaffen möchte
  • … weil Ihr Verein neue Mitglieder, Talente und Ehrenamtliche gewinnen möchte
  • … weil Ihr Verein einen wichtigen Beitrag zur Integration in Baden-Württemberg leisten möchte

Das Team von „Integration durch Sport“ unterstützt Sie gerne in diesem Entwicklungsprozess!

Image-Broschüre „Integration durch Sport“

Seit November 2020 gibt es eine neue Imagebroschüre für das Bundesprogramm „Integration durch Sport“ (IdS) in Baden-Württemberg. Vereine und Interessierte erhalten aus der Broschüre Informationen und Anregungen rund um das Bundesprogramm. Für konkrete Fragen zu geplanten Maßnahmen in den Vereinen stehen die jeweiligen Ansprechpartner in den Sportbünden gerne zur Verfügung. „Es ist gut, dass wir mit der neuen Broschüre noch expliziter auf die Fragen und Bedürfnisse der jeweiligen Vereine eingehen können“, so Ulrike Hauser, Referentin für Sport und Integration im Landessportverband Baden-Württemberg.

Themenfelder

Interkulturelle Bildungs- und Qualifizierungsangebote

Zum Bereich
„Bildungs- & Qualifizierungsangebote“

Ansprechpartner und Beratung

Zum Bereich
„Ansprechpartner & Beratung“

Finanzielle Förderung

Zum Bereich
„Finanzielle Förderung“

Weitere Projekte

Zum Bereich
„Weitere Projekte“

Service und Downloads

Zum Bereich
„Downloads & Service“

Netzwerkarbeit

Integration ist eine Querschnittsaufgabe und betrifft daher viele Lebensbereiche, wie etwa Schule, Familie, Freizeit, Arbeit. Um nachhaltige Integrationsarbeit leisten zu können, ist eine enge Zusammenarbeit mit Akteuren aus den verschiedenen Lebenswelten wichtig.

Vernetzung von Sportvereinen, -verbänden und -kreisen sowohl untereinander als auch mit städtischen Einrichtungen, Bildungsinstitutionen, Wohlfahrtsverbänden, Kirchen, Migrantenselbstorganisationen, Helferkreisen, uvm.

Das IdS-Team BW untertützt Vereine auch bei der Suche nach lokalen Kooperationspartnern.

News aus dem Programm „Integration durch Sport“

  • Die Dezember-Ausgabe von Sport in BW ist erschienen
    Gallerie

    Die Dezember-Ausgabe von Sport in BW ist erschienen

    Allgemein, Integration durch Sport, Leistungssport, Sportjugend, Sportpolitik

Die Dezember-Ausgabe von Sport in BW ist erschienen

LSV BW2025-12-01T14:56:06+01:001. Dezember 2025|

In der Dezember-Ausgabe von Sport in BW erfahren Sie mehr über den ungewöhnlichen Weg von Baden-Württembergs  Olympia-Hoffnung im Freestyle Aerials Emma Weiß sowie zwei LSVBW-Veranstaltungen zum Austausch von Sport und Politik.

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  • Die November-Ausgabe von Sport in BW ist erschienen
    Gallerie

    Die November-Ausgabe von Sport in BW ist erschienen

    Allgemein, Integration durch Sport, Leistungssport, Sportjugend, Sportpolitik

Die November-Ausgabe von Sport in BW ist erschienen

LSV BW2025-10-31T11:29:03+01:001. November 2025|

In der November-Ausgabe von Sport in BW erfahren Sie mehr über die Hintergründe des Erfolgs der RSG in Fellbach-Schmiden und über das Comeback von Biathletin Janina Hettich-Walz nach der Geburt von Tochter Karlotta.

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  • Musiknutzung in Sportvereinen: GEMA-Pauschalvertrag wird fortgeführt
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    Musiknutzung in Sportvereinen: GEMA-Pauschalvertrag wird fortgeführt

    Allgemein, Integration durch Sport, Leistungssport, Sportjugend, Sportpolitik

Musiknutzung in Sportvereinen: GEMA-Pauschalvertrag wird fortgeführt

LSV BW2025-10-31T10:07:19+01:0031. Oktober 2025|

Die GEMA und der Deutsche Olympische Sportbund haben sich nach intensiven Verhandlungen auf eine Fortführung des bestehenden Pauschalvertrages zur Musiknutzung in Sportvereinen geeinigt.

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12Vor

Kontakt

Sergej Gergert
Referent für Sport und Integration
Programm „Integration durch Sport“

Tel. 0711/20 70 49-871
E-Mail: s.gergert@lsvbw.de

Ulrike Hauser
Referentin für Sport und Integration
Programm „Integration durch Sport“

Tel. 0711/20 70 49-870
E-Mail: u.hauser@lsvbw.de

Unsere Partner

Wir danken unseren Partnern für ihren Beitrag
zur Entwicklung des Sportlandes Baden-Württemberg

Kultusministerium
Bundeskanzleramt: Sport Ehrenamt
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Polizei Badenwürttemberg
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