
Foto: Jörn Wolter
Frauen sind im Trainerberuf systematisch unterrepräsentiert. Das Projekt „QualiFT“, für das sich auch der LSVBW als Kooperationspartner engagiert, will hier gegensteuern. Ein Projektbaustein war Ende Juni das Trainerinnen-Symposium in Köln.
Das Modul 4 der LSVBW-Trainerfortbildungen 2026 stand ganz im Zeichen der Chancen und Herausforderungen für Frauen im Traineramt: Trainerinnen und Trainer aus Baden-Württemberg zählten am 2. Juli zu den Gästen des „Trainerinnen-Symposiums“ im RheinEnergie Stadion in Köln. Die Abteilung Sportsoziologie der Deutschen Sporthochschule Köln präsentierte dort unter der Leitung von Prof. Dr. Astrid Schubring erste Ergebnisse aus dem Projekt „QualiFT – Qualifizierung von Frauen für den Trainerberuf“ und lud zum Netzwerken sowie zum Wissensaustausch ein.
Warum ergreifen weniger Frauen Trainertätigkeiten? Wie kann man sie dazu befähigen und ermutigen? Und welche Strukturen unterstützen langfristig dabei, attraktive Arbeitsbedingungen für Trainerinnen zu schaffen? Diesen und weiteren Fragen geht das Projekt „QualiFT“ nach, das vom Bundesinstitut für Sportwissenschaft (BISp) gefördert wird und das auch der Landessportverband Baden-Württemberg als Berater, Multiplikator und Netzwerker unterstützt. In einem Impulsvortrag stellte LSVBW-Leistungssportreferent Linus Armbruster Baden-Württembergs „Berufsbild für Leistungssportpersonal“ vor.
„Verbände und Vereine – der organisierte Sport im Allgemeinen – müssen die Gewinnung von Frauen für Trainerpositionen, aber auch für Ämter, in ihrer Programmatik verankern. Nur so werden Strukturen geschaffen, die Zugang und Entwicklung stärken“, fasst Linus Armbruster eine zentrale Erkenntnis des Symposiums zusammen.
Die Reihe der LSVBW-Trainerseminare wird am 14. September mit der Vorstellung mehrerer wissenschaftlicher Begleitstudien fortgesetzt. Detailinformationen und einen Link zur Anmeldung finden Sie hier…












