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Der Biathlet Lukas Tannheimer wurde mit dem zweiten Platz bei der bundesweiten Auszeichnung „Eliteschüler des Sports“ geehrt. Der Ulmer überzeugte die Jury mit seinen herausragenden Leistungen bei den Juniorenweltmeisterschaften 2025 und seinem schulischen Engagement.

Im Rahmen des Parlamentarischen Abends des deutschen Sports wurden Ende Februar drei herausragende Nachwuchsathleten als „Eliteschüler des Sports“ ausgezeichnet. Den zweiten Platz belegte der 18-jährige Biathlet Lukas Tannheimer vom DAV Ulm.

Der Schüler des Skiinternats Furtwangen ist auf dem besten Weg, eine Karriere als Profibiathlet zu starten. 2024 nahm er bei den Olympischen Jugend-Winterspielen in Gangwon (Südkorea) teil, seitdem ist er fester Bestandteil des Biathlon Junior Cup Teams. Seinen Durchbruch feierte Lukas Tannheimer bei den Juniorenweltmeisterschaften 2025 in Östersund: Mit einer Goldmedaille im Sprint, zwei Silbermedaillen mit den Staffeln und zwei Top-Ten-Plätze war er der beste deutsche Athlet.

Mit seinem Weltmeistertitel hat Lukas Tannheimer laut der Jury des Preises „bewiesen, dass sich sein konsequenter Einsatz und seine Zielstrebigkeit im Training auszahlen.“ Zudem „überzeugt er durch Zuverlässigkeit und Teamgeist, womit er wesentlich zum Gemeinschaftsleben beiträgt.“ Neben dem Titel gewinnt der kleine Bruder der Olympionikin Julia Tannheimer ein Stipendium in Höhe von 3.000 Euro. Den ersten Platz und 5.000 Euro erhielt die Kanutin Nele Aurelie Reinwardt (Dresden), auf Platz drei folgte die Rhythmische Sportgymnastin Helena Ripken (Berlin).

Hintergrund zur Auszeichnung

Die bundesweite Auszeichnung „Eliteschüler*in des Sports“ wird jährlich vom Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) und der Sparkassen-Finanzgruppe an die besten drei Nachwuchsathleten der Eliteschulen des Sports (EdS) in Deutschland vergeben. Die Eliteschüler müssen dafür sowohl mit ihren schulischen als auch sportlichen Leistungen überzeugen.