Foto: LSVBW

Kommunikation, Beziehungsgestaltung und die Rolle der Trainerpersönlichkeit im Nachwuchsleistungssport aus sportpsychologischer Perspektive – diese Themen standen im Mai im Mittelpunkt einer LSVBW-Trainerfortbildung.

Trainerinnen und Trainer aus den Sportfachverbänden Baden-Württembergs sowie der spitzensporttreibenden Vereine im Land waren im Mai zum zweiten Modul der Trainerfortbildungen 2026 des Landessportverbandes Baden-Württemberg (LSVBW) eingeladen. Das Interesse unterstreicht die Relevanz des Themas im Fokus: Die Fortbildung mit dem Titel „Trainer-Athlet-Beziehung aus sportpsychologischer Sicht“ im SpOrt in Stuttgart war ausgebucht.

Als Referentin konnte die sportpsychologische Expertin und Beraterin im Spitzen(-Sport) Joana Schmidt gewonnen werden. Die Sportwissenschaftlerin arbeitet am Uniklinikum Tübingen in der Leitung des Sportmedizinischen Trainingszentrums. Im wissenschaftlichen Kontext beschäftigt sie sich mit Bewegungsförderung und chronischen Erkrankungen in verschiedenen Settings.

In diesem Fachbeitrag fasst Joana Schmidt in der Juni-Ausgabe von Sport in BW zusammen, warum die Trainer-Athlet-Beziehung für den sportlichen Erfolg entscheidend sein kann. Ihr Fazit: „Fachkompetenz bleibt im Traineramt unverzichtbar – doch erst in Kombination mit emotionaler Intelligenz, Reflexionsfähigkeit und echter Beziehungsarbeit entsteht ein Umfeld, in dem sportlicher Erfolg nachhaltig wachsen kann.“