
Stuttgart, 2. September 2025 | Baden-Württemberg verzeichnet zum Beginn des neuen Bildungs- und Orientierungsjahres 2025/2026 einen Höchststand in den Freiwilligendiensten (FWD) im Sport. Insgesamt 622 junge Menschen haben sich für ein Jahr im Ehrenamt entschieden – so viele wie noch nie zuvor.
Bereits am 15. August sind 214 Teilnehmende in das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ) Sport und Schule gestartet. In dieser Kombination aus Einsätzen an Grundschulen und in Sportvereinen steht die Stärkung der Kooperation zwischen Sport und Schule im Mittelpunkt.
Am 1. September folgten gleich zwei weitere Programme: Im Bundesfreiwilligendienst (BFD) unterstützen im neuen Jahrgang 88 Freiwillige Vereine und Verbände mit vielfältigen Aufgaben – von administrativen Tätigkeiten bis hin zu aktiver Kinder- und Jugendarbeit. Im FSJ im Sport engagieren sich 320 junge Menschen als Trainerinnen und Trainer, Übungsleiterinnen und Übungsleiter oder übernehmen organisatorische Aufgaben wie die Planung von Vereinsveranstaltungen.
Begonnen haben die Freiwilligendienste 2001 mit zehn Teilnehmern. Seitdem hat sich die Zahl der Freiwilligen stetig erhöht. Im Jahrgang 2025/2026 sind es jetzt erstmals mehr als 600 Freiwilligendienstleistende.
Qualifizierung als Schlüssel zum nachhaltigen Ehrenamt
Über alle Formate hinweg haben die Freiwilligen die Möglichkeit, während ihres Einsatzjahres eine Trainer- oder Übungsleiterlizenz zu erwerben. Erste Seminare dazu fanden bereits im August statt. Diese Qualifikation vermittelt nicht nur praktisches Handwerkszeug für die Arbeit in Sportvereinen, die Freiwilligen und die Vereine profitieren auch langfristig davon.
„Mit der Verbindung von Engagement, praktischer Erfahrung und gezielter Qualifizierung schaffen wir eine solide Basis für die Zukunft des Ehrenamts im Sport“, betonen Thomas Schad und Janina Ulmer, Leitung der Baden-Württembergische Sportjugend. Der Rekordjahrgang 2025/2026 sei ein starkes Signal für den hohen Stellenwert des FWDs im Sports und das hohe Interesse an ehrenamtlicher Arbeit im Land.









