Christiane Schenderlein und Jürgen Scholz
Foto: LSVBW / Fabian Schumacher

Ein Besuch von Dr. Christiane Schenderlein, Staatsministerin für Sport und Ehrenamt, bot Ende Februar am Olympiastützpunkt (OSP) Stuttgart die Gelegenheit für wertvolle Einblicke und fachlichen Austausch.

Vom „Haus der Athleten“ über die Angebote der medizinischen und trainingswissenschaftlichen Betreuung bis hin zum Kraft-Kompetenz-Center und den Bundesstützpunkt Leichtathletik: Dr. Christiane Schenderlein hat sich Ende Februar in Begleitung unter anderem der Bundestagsabgeordneten Christina Stumpp einen Eindruck von der Arbeit am Olympiastützpunkt Stuttgart verschafft.

Die Staatsministerin für Sport und Ehrenamt stattete im Rahmen einer Dienstreise einigen Leistungszentren der Region einen Besuch ab. Die Besichtigung des OSP Stuttgart nutzte sie für ein Treffen mit LSVBW-Präsident Jürgen Scholz und OSP-Leiter Tim Lamsfuß. Diese gaben Einblick in die Angebote und Services am OSP sowie die Instrumente der Leistungssportförderung des LSVBW.

Treffen mit Olympiasiegerin

Ein Gang durch die angrenzende Molly-Schauffele-Halle, Bundesstützpunkt Leichtathletik, brachte auch ein Aufeinandertreffen mit einigen Stars der deutschen Leichtathletik. Kugelstoß-Olympiasiegerin Yemisi Ogunleye, der Para-Weltrekordler im Kugelstoßen Niko Kappel, die WM-Fünfte im Siebenkampf Sandrina Sprengel und die Deutsche Meisterin im Hürdensprint Rosina Schneider legten für ein kurzes Gespräch mit den Gästen eine Trainingspause ein. Auch Moritz Brückner, Paralympics-Teilnehmer im Rollstuhl-Rugby und zugleich für die Social-Media-Arbeit des OSP im Einsatz, wechselte einige Worte mit der Staatsministerin.

„Der Besuch von Olympia- und Bundesstützpunkten ist für mich immer etwas Besonderes. Es gibt mir die Gelegenheit, mit Athletinnen und Athleten, Trainerinnern und Trainern,  den Stützpunktleitungen und anderen Verantwortlichen vor Ort im direkten Austausch über die Herausforderungen im Leistungssport und die persönlichen Erfahrungen zu sprechen. Ich konnte mich davon überzeugen, dass die Stützpunkte in Stuttgart und Fellbach Schmiden über exzellente Teams verfügen und tolle Trainingsbedingungen bieten“, sagte Christiane Schenderlein MdB.

„Der Landessportverband Baden-Württemberg, die Olympiastützpunkte und die Bundesstützpunkte im Land sind zentrale Säulen unseres Spitzensports. Sie fördern Talente und schaffen professionelle Strukturen für sportliche Höchstleistungen. Wir als Politik sind dabei gefordert, die passenden Rahmenbedingungen zu setzen“, sagte Christina Stumpp MdB. „Deshalb hat es mich bei unserem gemeinsamen Besuch sehr gefreut, dass Staatsministerin Dr. Christiane Schenderlein ihre Expertise aus der gesamten Bundesrepublik nach Stuttgart eingebracht hat. Die Anliegen des LSVBW nehmen wir mit nach Berlin. Unser Ziel bleibt klar: beste Bedingungen für unsere (Spitzen-)Sportlerinnen und (Spitzen-)Sportler. Dafür setzen wir uns gerne mit Herzblut ein.“

„Der persönliche Austausch unterstreicht die nationale Bedeutung des Olympiastützpunkts Stuttgart und ist zugleich ein wichtiges Zeichen der Wertschätzung für die hier betreuten Athletinnen und Athleten sowie unsere Arbeit“, erklärte OSP-Leiter Tim Lamsfuß. „Unser Ziel ist es, die Sportinfrastruktur und die Betreuungsleistungen für unsere Athleten kontinuierlich weiterzuentwickeln, um Weltklasse-Leistungen zu ermöglichen. Dies gelingt nur in enger Zusammenarbeit zwischen dem organisierten Sport, der Politik auf Bundes- und Landesebene sowie der Landeshauptstadt Stuttgart.“

LSVBW-Präsident Jürgen Scholz erklärte: „Der erneute persönliche Austausch mit Staatsministerin Dr. Christiane Schenderlein MdB ist für uns unter anderem wegen der anstehenden Spitzensportreform sehr wertvoll. Als Landessportverband Baden-Württemberg bringen wir uns regelmäßig aktiv in diesen Prozess ein. Das Treffen am Olympiastützpunkt Stuttgart bot die Möglichkeit, den Einblick in unsere Ideen am Beispiel der Arbeit am OSP noch zu vertiefen.“