Torjubel von Jakob Brilla – einer von vier Mannheimern im Weltmeister-Team der deutschen Hockey-Herren. Foto: Picture Alliance

Die Sporthilfe hat am Montag ihren aktuellen Leistungsbericht vorgestellt – und mit ihm eindrucksvolle Zahlen: Insgesamt 369 geförderte Athletinnen und Athleten konnten in den vergangenen 12 Monaten in den Sommer- und Spielsportarten internationale Medaillen gewinnen. 99 von ihnen kommen aus Baden-Württemberg.

Ein Großteil aller 2026 international erfolgreichen deutschen Sportlerinnen und Sportler ist in Baden-Württemberg zuhause. Unter anderem diese Erkenntnis liefert der Leistungsbericht 2026, den die deutsche Sporthilfe am Montag unter dem Motto „Leistung braucht Zukunft“ bei einem Parlamentarischen Mittagessen in Berlin präsentiert hat.

Im Mittelpunkt des Berichts stehen die internationalen Erfolge der von der Sporthilfe geförderten Athletinnen und Athleten aus den Sommer- und Spielsportarten in den vergangenen zwölf Monaten. Diese konnten bei Welt- und Europameisterschaften insgesamt 259 Medaillen gewinnen, davon 92 in Gold – beteiligt waren 369 Athletinnen und Athleten.

Eine Landkarte mit dem Titel „Wo Deutschlands Medaillen zuhause sind“ dokumentiert, wo regionale Maßnahmen zur Sportförderung besonders Früchte tragen: 99 der 369 deutschen Medaillengewinner haben ihren Wohnsitz in Baden-Württemberg, darunter 43 Goldmedaillengewinner. Damit nimmt Baden-Württemberg national die Vorreiterrolle unter den Bundesländern ein. Allein Nordrhein-Westfalen kann dieselbe Anzahl an Medaillen vorweisen, allerdings deutlich weniger goldene. Beide führen den Ländervergleich mit großem Vorsprung an.

„Diese Auswertung bestärkt uns auf unserem Weg und unterstreicht die sehr gute Arbeit, die an den Olympiastützpunkten Baden-Württembergs geleistet wird“, stellt der Präsident des Landessportverbands Baden-Württemberg (LSVBW) Jürgen Scholz fest. „Eine erfolgreiche Spitzensportförderung setzt sich aus vielen Bausteinen zusammen. Wir freuen uns zu sehen, dass unsere regionalen Förderinstrumente sowie unser regionales Netzwerk an Partnern und Sponsoren Wirkung zeigen. Fest steht aber auch, dass es künftig nicht leichter wird, im internationalen Wettbewerb zu bestehen. Daher betrachten wir die Erfolge auch als Verpflichtung, die Rahmenbedingungen kontinuierlich zu verbessern und Kinder frühzeitig mit neuen Anreizen über den klassischen Schulsport hinaus in Bewegung zu bringen.“

Zum Sporthilfe-Leistungsbericht 2026