
Staatssekretär Volker Schebesta (rechts) gratulierte den Sportlern. Foto: Kultusministerium
Das Ministerium für Kultus, Jugend und Sport würdigte am Donnerstag am Olympiastützpunkt (OSP) in Freiburg die Leistungen von über 70 Seniorensportlerinnen und -sportler. Zusammen haben sie in den vergangenen zwei Jahren 265 Medaillen bei Welt- und Europameisterschaften gewonnen.
„Mit Mut, Disziplin und Ausdauer gehen Sie neue Herausforderungen an und beweisen, dass herausragende sportliche Leistungen keine Frage des Alters sind. Damit sind Sie Vorbild für andere und motivieren, selbst sportlich aktiv zu bleiben – egal in welchem Alter man ist“, gratulierte Staatssekretär Volker Schebesta MdL den Sportlerinnen und Sportlern anlässlich der Seniorensportlerehrung.
Weltklasse in 19 Sportarten
In den Jahren 2024 und 2025 feierten die baden-württembergischen Seniorinnen und Senioren Erfolge bei Welt- und Europameisterschaften in den unterschiedlichsten Sportarten. Darunter Volleyball, Handball und Tennis, aber auch Tanzen, Synchron- und Rettungsschwimmen, Pool-Billard und Sport Stacking. Gleich 17 Sportlerinnen und Sportler wurden für ihre Erfolge in der Leichtathletik geehrt. Dazu zählt auch der 93-jährige Wendelin Acker vom TSV Burladingen. Der älteste Teilnehmer der Ehrung holte bei den Weltmeisterschaften insgesamt sechs Medaillen, unter anderem Gold im Hammerwerfen sowie Silber im Speerwurf.
„Es ist immer wieder toll zu erfahren, zu welchen sportlichen Leistungen Seniorinnen und Senioren in der Lage sind. Ich beglückwünsche alle heute hier in Freiburg Ausgezeichneten ganz herzlich und verweise in diesem Zusammenhang gerne darauf, dass auch der Badische Sportbund Freiburg seit über 20 Jahren, zusammen mit dem Regierungspräsidium, in Singen a. H. eine jährliche Ehrung seiner Seniorinnen und Senioren auf regionaler Ebene durchführt“, sagte der LSVBW-Vizepräsidenten und Präsident des BSB Freiburg Gundolf Fleischer in seinem Grußwort.

Die geehrten Sport-Stacker zeigten dem Pubilum ihre Sportart. Foto: Kultusministerium

Ringerin Elena Brugger (links) im Gespräch mit OSP-Leiter Jürgen Willrett (Mitte). Foto: Kultusministerium
Spannende Showeinlagen und Einblicke in den Leistungssport
Das Rahmenprogramm der Ehrung stand ganz im Zeichen des Ringens. Im Talk mit dem Leiter des OSP Freiburg-Schwarzwald Jürgen Willrett berichtete die Ringerin des Jahres 2025 Elena Brugger von ihrem sportlichen Werdegang. Die ehemals von der Stiftung OlympiaNachwuchs Baden-Württemberg geförderte Athletin errang Bronze bei den Weltmeisterschaften 2024 sowie bei den Europameisterschaften 2023 und 2022. Die beiden Ringer Kevin Henkel und Leon Rul lieferten passend zum Thema einen spannenden Showkampf. Doch auch die geehrten Seniorensportler gaben ihr Können zum Besten und beeindruckten das Publikum mit ihrer Performance im Sport Stacking.









