Anfang Oktober trafen sich Mitarbeitende des Bundesprogramm „Integration durch Sport“ (IdS) zur traditionellen Jahrestagung. Ziel der Veranstaltung war es, aktuelle Entwicklungen im Rahmen des Bundesprogramms zu diskutieren, Erfahrungen auszutauschen und Potenziale für eine engere, länderübergreifende Zusammenarbeit zu identifizieren.

Aus fünf Bundesländern kamen 28 IdS-Mitarbeitende zum traditionellen Südtreffen zusammen. Im Mittelpunkt des Austauschformats standen die unterschiedlichen Entwicklungen und Herausforderungen in den beteiligten Bundesländern. Die Teilnehmenden berichteten über aktuelle Projekte, neue Entwicklungen sowie länderspezifische Rahmenbedingungen und tauschten bewährte Praxisansätze aus.

Ein weiterer Schwerpunkt lag auf den Auswirkungen und Perspektiven des Bundesprogramms. Gemeinsam wurden aktuelle Fragestellungen erörtert und Erfahrungen aus der praktischen Umsetzung vor Ort diskutiert. Der offene Austausch ermöglichte einen wertvollen Einblick in die unterschiedlichen Arbeitsweisen und Schwerpunktsetzungen der Länder.

Die Teilnehmenden testen die Sportart Hemsball.

Vernetzung stärkt Bundesprogramm

Darüber hinaus wurden Möglichkeiten der länderübergreifenden Zusammenarbeit intensiv besprochen. Dabei standen gemeinsame Themenfelder, eine stärkere Vernetzung sowie die Entwicklung gemeinsamer Aktivitäten und Projekte im Fokus. Die Teilnehmenden waren sich einig, dass ein regelmäßiger Austausch dazu beiträgt, Synergien zu nutzen, voneinander zu lernen und die Umsetzung der Programmziele nachhaltig zu stärken. Im Rahmen der Veranstaltung bekamen die Teilnehmenden zudem die Möglichkeit, erste praktische Erfahrungen mit der jungen Sportart „Hemsball“ zu sammeln, die ihre Wurzeln in der Türkei hat.

Seit fünf Jahren bietet das Südtreffen für IdS-Projektmitarbeitende aus Bayern, Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz, Hessen und dem Saarland eine jährliche Austauschplattform für fachlichen Dialog, kollegiale Vernetzung und die Weiterentwicklung der Zusammenarbeit innerhalb des Bundesprogramms. Die gewonnenen Impulse sollen in die weitere Arbeit der beteiligten Standorte einfließen und die Kooperation zwischen den Bundesländern weiter fördern.