Kinder- und Jugendpolitik

Als sport- und jugendpolitische Vertretung der 1,6 Millionen Kindern und Jugendlichen besteht die Hauptaufgabe der Baden-Württembergischen Sportjugend in der überfachlichen Jugendarbeit. Themen der überfachlichen Jugendarbeit im Sport und damit der BWSJ sind „Gemeinschaft bilden“, „Junges Engagement stärken“ und „Recht auf täglichen Sport“. In diesen Themengebieten vertritt die BWSJ ihre Mitglieder gegenüber Bundes- und Landespolitik und anderen gesellschaftlichen Gruppierungen und setzt sich dafür ein, dass die entsprechenden Rahmenbedingungen geschaffen werden, um gelingende Kinder- und Jugendarbeit zu betreiben.

Gemeinschaft bilden

Junges Engagement stärken

Recht auf täglichen Sport

In einer immer stärker individualisierten und in der Tendenz egoistischen Welt, die zumal im Kindes- und Jugendalter sehr stark in öffentlichen, geregelten Rahmungen wie Kindergarten und Schule und zusehends auch in Studium und Ausbildung stattfindet, ist ein Ort der Freiwilligkeit, der Teilhabemöglichkeit und des gelebten Zusammenhalts aus Sicht der BWSJ dringend notwendig. Sportvereine sind ganz besonders solch ein Ort, zumal Sport die beliebteste Freizeitbeschäftigung von Kindern und Jugendlichen ist. Weiter…

Partizipation und Teilhabe im Sportverein ermöglicht jungen Menschen in besonderem Maße, demokratische Strukturen und bürgerschaftliches Engagement zu erproben. Die Bereitschaft für das gemeinsame Ganze oder für bestimmte Belange Verantwortung zu übernehmen, ist Grundlage unserer demokratischen Gesellschaft. Weiter…

Auch wenn in den letzten Jahren ein leichter Rückgang bei der Fettleibigkeit von Kindern zum Zeitpunkt des Schuleintritts festzustellen ist, liegt die Zahl der übergewichtigen Kinder in Deutschland immer noch bei fast zwei Millionen. Problematisch ist hierbei der enge Zusammenhang von Übergewicht und den daraus resultierenden Folgeerkrankungen wie beispielsweise Diabetes Typ 2 oder Bluthochdruck. Weiter…

Zukunftsplan Jugend

Die Baden-Württembergische Sportjugend hat 2013 mit vier weiteren Jugendorganisationen im Land intensiv mit der Landesregierung den Zukunftsplan Jugend erarbeitet. Diesen unterzeichneten fünf Landesorganisationen der Kinder- und Jugendarbeit gemeinsam mit Ministerpräsident Winfried Kretschmann und Sozialministerin Katrin Altpeter am 12.03.2013 im Stuttgarter Landtag. Der „Zukunftsplan Jugend“ soll als Fortführung des bisherigen „Bündnis für die Jugend“ die Zusammenarbeit der Partner, thematischen Schwerpunkte und finanzielle Absicherung der Jugendarbeit in Baden-Württemberg regeln.

Die damalige stellvertretende Vorsitzende der BWSJ Magdalena Heer unterzeichnete den Zukunftsplan für die BWSJ und zeigte sich zufrieden mit dem Ergebnis. „Der Zukunftsplan Jugend gibt uns Planungssicherheit bis 2016. Das ist für unsere Arbeit maßgeblich.“

Die Pädagogische Hochschule Freiburg hat im Juli 2015 als erstes „Zwischenergebnis“ eine Bestandsaufnahme veröffentlich, die einen Überblick über Angebotsformen, Akteure, Projekte und Themen liefert. Weitere Informationen und Downloads zum Konzept „Zukunftsplan Jugend“ der Landesregierung finden Sie hier.

Zukunftsplan Jugend

Ehrenamt

Junge Menschen in Baden-Württemberg engagieren sich neben Ausbildung und Beruf in ihrer Freizeit für ihre Jugendgruppe oder ihren Jugendverband. Sie leiten selbstständig Freizeiten, Fahrten und Zeltlager mit Kindern und Jugendlichen und investieren Teile ihrer Freizeit und ihres Jahresurlaubs dafür.

Um dieses Engagement zu unterstützen und zu fördern, hat der Landtag von Baden-Württemberg im November 2007 das „Gesetz zur Stärkung des Ehrenamtes in der Jugendarbeit“ verabschiedet. In dem vorliegenden Flyer finden Sie wichtige Informationen zum Weg zur Freistellung, wer sich freistellen lassen kann, zum Umfang der Freistellung oder wo man die Freistellung beantragen muss.

Partizipation

Partizipation im Sportverein ermöglicht jungen Menschen in besonderem Maße, demokratische Strukturen und bürgerschaftliches Engagement zu erproben. Die Bereitschaft für das gemeinsame Ganze oder für bestimmte Belange Verantwortung zu übernehmen, ist Grundlage unserer demokratischen Gesellschaft.

Die BWSJ ermutigt Jugendliche zu aktiver Mitgestaltung unserer Gesellschaft und der Übernahme von Verantwortung. Sport bietet dabei vielfältige Möglichkeiten, die von kurzfristigen, projektbezogenen Arbeiten bis hin zu längerfristigen Wahlämtern reichen können. Beispielsweise können sich engagierte junge Menschen in den Juniorteams der Sportjugendorganisationen einbringen und dabei wertvolle Erfahrungen sammeln. Jugendliche, die sich für andere Jugendliche einsetzen, fördern damit ihre eigene Persönlichkeitsentwicklung und können dabei glaubhaft neue Angebote für ihre Altersgruppe gestalten, die deren Bedürfnissen gerecht werden.

Wer sich freiwillig engagiert, verdient dafür Anerkennung und Unterstützung. Gemeinsam mit der Landesregierung und den zuständigen Ministerien, setzt sich die BWSJ für die entsprechenden rechtlichen und politischen Rahmenbedingungen ein.

Die Pädagogische Hochschule Freiburg hat im Juli 2015 als erstes „Zwischenergebnis“ eine Bestandsaufnahme veröffentlich, die einen Überblick über Angebotsformen, Akteure, Projekte und Themen liefert.