Unterstützung für Sportvereine und -verbände

Weltweit befinden sich laut Angaben des UN-Flüchtlingshilfswerks 60 Millionen Menschen auf der Flucht. Sie fliehen vor Bürgerkriegen, wurden vertrieben oder wollen der Armut entkommen. Auch in Deutschland haben viele eine Zuflucht gesucht und gefunden.Laut Angaben des Bundesministeriums des Inneren sind im Jahr 2015 etwa 1,1 Mio. Zugänge von Asylsuchenden in Deutschland registriert worden. Für das laufende Jahr 2016 rechnet das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (Bamf) mit einer halben Million neuer Flüchtlinge.

Die Sportlandschaft in Baden-Württemberg zeigt, dass viele Sportvereine die Flüchtlinge willkommen heißen und bereits einen wichtigen Beitrag zur sozialen Integration leisten. Viele weitere möchten aktiv werden und Angebote gestalten. Gerne möchten wir Sie dabei unterstützen.

Wir bieten Ihnen folgende Leistungen an:

  • Umfassende Hintergrundinformationen rund um das Thema Flüchtlinge (im Sport)
  • Beratung in allen Phasen der Entwicklung und Umsetzung integrativer Maßnahmen
  • Finanzielle Förderung von integrativen Maßnahmen
  • Unterstützung bei der Akquise weiterer Fördermittel
  • Qualifizierung von haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitern mit dem Bildungsprogramm „FIT FÜR DIE VIELFALT – SPORT INTERKULTURELL“
  • Unterstützung bei der lokalen Netzwerkarbeit
  • Unterstützung bei der Öffentlichkeitsarbeit
  • Kontakt zu anderen im Thema aktiven Vereinen

Nehmen Sie gerne Kontakt zum Programm „Integration durch Sport“ auf.

Die Leistungen werden unter anderem aus Mitteln des Projekts „Willkommen im Sport“ bereit gestellt. Dieses wird durch den Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB), die Beauftragte für Migration, Integration und Flüchtlinge, Staatsministerin Aydan Özoğuz,  das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) und das Internationale Olympische Komitee (IOC) gefördert.

Fördermittel für Sportvereine

Der LSV unterstützt gemeinsam mit den Sportbünden Sportvereine im Land finanziell, die Flüchtlingen die Teilnahme an ihren Angeboten ermöglichen. Dafür hat das Ministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie, Frauen und Senioren Baden-Württemberg dem organisierten Sport Fördermittel zur Verfügung gestellt.

Die Antragsfrist für das Projekt „Sport mit Flüchtlingen – Schaffung von Teilnahmemöglichkeiten“ des Ministeriums für Arbeit und Sozialordnung, Familie, Frauen und Senioren Baden-Württemberg gemeinsam mit dem organisierten Sport endete am 08.12.2015. Bis dahin konnten Sportvereine Förderanträge beim Badischen Sportbund Freiburg, Badischen Sportbund Nord und Württembergischem Landessportbund stellen. Insgesamt hat das Ministerium dieses Jahr 78.000 € für Sportvereine, die Flüchtlingen eine Teilnahme an ihren Angeboten ermöglichen, zur Verfügung gestellt. Damit nehmen rund 200 Vereine im ganzen Land diese unbürokratische Unterstützungsmöglichkeit wahr.

Das Projekt „Sport mit Flüchtlingen – Schaffung von Teilnahmemöglichkeiten“ ist nicht kombinierbar mit dem Projekt des Deutschen Fußball-Bundes „1:0 für ein Willkommen“. Sportvereine, die beim DFB einen Antrag gestellt haben und von dort Mittel erhalten, erhalten für dieselbe Maßnahme keine Mittel durch den LSV und die Sportbünde in Baden-Württemberg. Von Sportvereinen die eine Doppelförderung erhalten haben, werden die Mittel des Projekts in Baden-Württemberg zurück gefordert.

Sofern weitere Mittel für das Projekt zur Verfügung gestellt werden, wird dies hier und über die zuständigen Sportbünde bekannt gegeben.

FAQ – Fragen und Antworten

Hier beantworten wir Ihnen Fragen rund um die Förderung der Flüchtlingsarbeit in Ihrem Sportverein. Bei weiteren Fragen können Sie sich gerne direkt an uns wenden.

Artikel 1 der Genfer Flüchtlingskonvention definiert einen Flüchtling als Person, die sich außerhalb des Landes befindet, dessen Staatsangehörigkeit sie besitzt oder in dem sie ihren ständigen Wohnsitz hat, und die wegen ihrer Rasse, Religion, Nationalität, Zugehörigkeit zu einer bestimmten sozialen Gruppe oder wegen ihrer politischen Überzeugung eine wohlbegründete Furcht vor Verfolgung hat und den Schutz dieses Landes nicht in Anspruch nehmen kann oder wegen dieser Furcht vor Verfolgung nicht dorthin zurückkehren kann. Weitere Informationen finden Sie hier.
2015 kamen fast 98.000 Menschen als Asylsuchende nach Baden-Württemberg. Das bedeutet fast eine Vervierfachung gegenüber 2014. Im Januar 2016 hat sich die Zahl der Flüchtlinge, die nach Baden-Württemberg kommen deutlich verringert. Da der Rückgang der Zahlen vermutlich jahreszeit- und witterungsbedingt ist, sind Prognosen für 2016 schwierig.

Im Laufe des vergangenen Jahres hat sich die Zusammensetzung der Asylsuchenden mehrmals stark verändert. Während im Februar noch über die Hälfte der Erstantragsteller aus dem Kosovo stammte, kamen von April bis Juli vermehrt Asylsuchende aus Albanien nach Baden-Württemberg. Spätestens ab Mai begann sich auch die Zahl der Asylsuchenden aus Syrien zu erhöhen. Im September stellten Flüchtlinge aus Syrien die Mehrheit aller Erstantragsteller im Land. Seitdem hat sich die Zahl der syrischen Flüchtlinge zwar verringert, doch noch im Dezember stellen sie die größte Asylbewerbergruppe. In den Herbstmonaten zugenommen haben vor allem die Zahlen der Asylsuchenden aus Afghanistan und aus dem Irak. (Quelle: Ministerium für Integration Baden-Württemberg)

Weitere Zahlen und Daten finden Sie auf der Webseite des Integrationsministeriums.

Ja! Die Sportbünde in Baden-Württemberg haben in Zusammenarbeit mit dem LSV und der ARAG-Sportversicherung eine Zusatzversicherung abgeschlossen. Es besteht Versicherungsschutz in vollem Umfang der Unfall-, Haftpflicht-, Rechtsschutz- und Krankenversicherung für Asylbewerber und Flüchtlinge, während sie aktiv an einem Sportangebot in einem der rund 11.400 Mitgliedsvereine teilnehmen. Ebenso versichert sind diese Personen als Zuschauer/Begleiter sowie bei der Teilnahme an geselligen und sonstigen Vereinsveranstaltungen.

Auch besteht Versicherungsschutz bei der Ausübung gemeinnütziger Arbeit im Auftrag des Vereins (z.B. Pflege und Wartung des Vereinsgeländes) und als Helfer bei Veranstaltungen.

Mitversichert ist zudem der direkte Hin- und Rückweg zwischen Unterkunft und dem Verein bzw. dem Ort der Vereinsveranstaltung.

Im Schadensfall können sich Vereine an das jeweilige Versicherungsbüro im BSB Freiburg, BSB Nord und WLSB wenden. Angebote müssen im Vorfeld nicht angemeldet werden.

Ein Verein kann im Regelfall nicht ohne Weiteres Flüchtlingen den Mitgliedsbeitrag mindern oder erlassen, wenn die Satzung eine solche Ermäßigung nicht hergibt.
Ausnahmsweise müssen in der derzeitigen Situation Vereine allerdings nicht den Verlust der Gemeinnützigkeit fürchten, wenn sie Flüchtlinge kostenfrei oder zu einem geminderten Beitrag aufnehmen.

Dies haben alle 16 Finanzminister/innen und -senatoren/innen der Länder in ihrer regulären Konferenz am 12.11.2015 in Berlin festgestellt. Weitere Informationen finden Sie in einer Pressemitteilung der Senatsverwaltung für Finanzen von Berlin hier.

Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren, deren Eltern vom Asylbewerberleistungsgesetz profitieren, haben einen Rechtsanspruch auf das Bildungs- und Teilhabepaket. Allerdings gilt das erst, ab dem Zeitpunkt, wenn die Kinder und Jugendlichen in den Gemeinschaftsunterkünften der Stadt- und Landkreise angekommen sind. Interessierte Vereine können sich für nähere Informationen und die richtigen Ansprechpartner an die Kreise oder kreisfreien Städte, z.B. das Rathaus, das Bürgeramt oder an die Kreisverwaltung wenden. Weitere Informationen erhalten Sie hier.
Residenzpflicht (räumliche Beschränkung des Aufenthalts)
Im Januar 2015 wurde die Residenzpflicht für Asylbewerber und geduldete Ausländer gelockert. Sie gilt weiterhin für die ersten drei Monate nach Ankunft in Deutschland. Anschließend erlischt diese und die Personen können sich frei im gesamten Bundesgebiet bewegen.
Für den Sport bedeutet dies, dass Flüchtlinge an Auswärtsspielen, Wettkämpfen und Ausflügen innerhalb Deutschlands problemlos teilnehmen können.

Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge

Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge reisen ohne Eltern, d.h. ohne Erziehungsberechtigte nach Deutschland ein. Sie werden vom jeweils zuständigen Jugendamt in Obhut genommen und bekommen zumeist einen Vormund. Dieser ist dann gesetzlicher Vertreter der jeweiligen Person und unterschriftsbefugt. Der Vormund kann eine Person, ein Verein oder das Jugendamt selbst sein. Im Falle einer notwendigen Zustimmung des Erziehungsberechtigten, beispielsweise bei einer Vereinsmitgliedschaft oder bei der Beantragung von Spielerpässen, kann sich der Verein an den entsprechenden Vormund wenden.
Vereine, die für Flüchtlinge Sportangebote anbieten möchten, wenden sich am Besten direkt an die einzelnen Flüchtlingsunterkünfte.
Empfehlenswert ist es auch, sich mit bereits bestehenden Flüchtlingsinitiativen und Helferkreisen zusammenzutun, da diese oftmals bereits Kontakte in den Unterkünften haben und gute Schnittstellen zu den Bewohnern der Unterkünfte darstellen.
Eine ehrenamtlich unentgeltliche Tätigkeit in Vereinen ist Flüchtlingen in jedem Fall – auch ohne behördliche Genehmigung möglich.

Für im Verein ehrenamtlich engagierte Flüchtlinge besteht über die Zusatzversicherung, die die Sportbünde gemeinsam mit dem LSV und der ARAG-Sportversicherung getroffen haben, Versicherungsschutz auch wenn der Engagierte kein Vereinsmitglied ist.

Flüchtlinge können z. B. im Rahmen eines Übungsleiter- oder Ehrenamtsvertrages tätig werden. Wenn diese Tätigkeit über die Aufgaben einen normalen Mitgliedes hinausgehen, muss eine Beschäftigungserlaubnis der Ausländerbehörde eingeholt werden, auch wenn es sich im sozialversicherungsrechtlichen Sinne nicht um ein echtes Beschäftigungsverhältnis handelt.

In den ersten 15. Monaten des Aufenthalts werden gezahlte Aufwandsentschädigungen des Vereins vom Sozialamt auf die gewährten Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetzt angerechnet.
Danach werden Aufwandsentschädigungen für eine ehrenamtliche Tätigkeit bis zu 200€ pro Monat nicht mehr angerechnet.
Eine anderweitige Entschädigung, z. B. durch Geschenke oder Gutscheine, ist dagegen immer möglich.

Eine Beschäftigung im Rahmen der Freiwilligendienste, hängt mitunter vom jeweiligen Aufenthaltsstatus sowie von einer Zustimmung der zuständigen Ausländerbehörde ab. Wenn Sie gerne einen Flüchtling im FSJ oder BFD beschäftigen möchten, wenden Sie sich zur Klärung der Einzelheiten an die Baden-Württembergische Sportjugend.
Auch wenn die aktuellen Satzungszwecke von Sportorganisationen keine mildtätigen Zwecke oder explizit die Flüchtlingshilfe umfassen, so ist es für den Status der Gemeinnützigkeitseinstufung unschädlich, für die Flüchtlingshilfe gesammelte Mittel und/oder sonstige nicht zweckgebundene Mittel (Mittel der freien Rücklage) an folgende Organisationen zur Förderung der Hilfe für Flüchtlinge weiterzuleiten:

  • steuerbegünstigte Körperschaft, die satzungsgemäß mildtätige Zwecke verfolgt
  • inländische juristische Person des öffentlichen Rechts
  • inländische öffentliche Dienststelle

Es droht in diesen Fällen keine Aberkennung der Gemeinnützigkeit aufgrund einer nicht satzungs-gemäßen Mittelverwendung.
Werden von Sportverbänden bzw. –vereinen im Rahmen von diesbezüglichen Spendensammlungen Zuwendungsbestätigungen erstellt, so ist in diesen Bescheinigungen zwingend auf die Sonderaktion „Flüchtlingshilfe“ hinzuweisen.

(Quelle: DOSB-Schreiben vom 11.11.2015)

Ein ausführliches Schreiben des Bundesministeriums der Finanzen finden Sie hier.

Neben den Leistungen, die Sportvereine und –verbände als Stützpunkte durch das Programm „Integration durch Sport“ erhalten, bietet ein gemeinsames Projekt des LSV mit den Sportbünden unbürokratische Unterstützungsmöglichkeiten:

Projekt „Sport mit Flüchtlingen – Schaffung von Teilnahmemöglichkeiten“
Der Landessportverband Baden-Württemberg (LSV) unterstützt gemeinsam mit den Sportbünden Sportvereine im Land finanziell, die Flüchtlingen die Teilnahme an ihren Angeboten ermöglichen. Dafür hat das Ministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie, Frauen und Senioren Baden-Württemberg dem organisierten Sport Fördermittel zur Verfügung gestellt.
Sportvereine, die mindestens zehn Flüchtlingen eine Teilnahme an ihren Angeboten ermöglichen, erhalten eine einmalige Förderung in Höhe von 500 Euro. Bei fünf bis neun Teilnehmenden bekommt der Verein 250 Euro. Die Antragsfrist endete am 08.12.2015. Sofern weitere Mittel für das Projekt zur Verfügung gestellt werden, wird dies hier und über die zuständigen Sportbünde bekannt gegeben.

Weitere Fördermöglichkeiten:

Sport: Bündnisse! Bewegung – Bildung – Teilhabe
Die Deutsche Sportjugend (dsj) hat mit dem Bundesministerium für Bildung und Forschung das Projekt „Kultur macht STARK“ aufgelegt, in dessen Rahmen auch Flüchtlinge als Zielgruppe gelten.
Im Modul 2 „ErlebnisRAUMerfahrung“ geht es um Bewegung und Sport.
Weitere Informationen finden Sie bei der Deutschen Sportjugend.

Crowdfunding
Crowdfunding ist eine Möglichkeit zur Finanzierung verschiedenster Projekte im Internet. Dabei handelt es sich um eine Art Sponsoring, mit dem Unterschied, dass es nicht einen einzelnen, sondern gleich mehrere Sponsoren gibt.
Sportvereine können das Projekt auf einer Internetplattform einstellen und Freunde, Bekannte, Mitglieder aber auch Fremde können ihren Beitrag zur Finanzierung leisten. Diese Unterstützer erhalten eine Gegenleistung wie beim traditionellen Sponsoring (beispielsweise Werbefläche, freien Eintritt, Gutscheine von Unternehmen, etc.). Weitere Informationen und Plattformen zum Einstellen Ihrer Projekte finden Sie unter fairplaid.org oder bwcrowd.de.

Deutscher Fußball-Bund
Die Egidius-Braun-Stiftung des Deutschen Fußball-Bundes, die deutsche Fußballnationalmannschaft und die Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration, Aydan Ozoguz, haben gemeinsam die Flüchtlingsinitiative „1: 0 für ein Willkommen“ ins Leben gerufen. Fußballvereine, die sich speziell für Flüchtlinge engagieren, können jeweils 500 € als Starthilfe beantragen.

Die Initiative war ursprünglich für den Zeitrahmen 2015 und 2016 angelegt und mit 600.000 Euro budgetiert. Die Europäische Fußball-Union UEFA und die Bundesregierung haben nun die zur Verfügung stehenden Mittel für dieses Jahr um 100.000 Euro aufgestockt. Weiterhin wird die Flüchtlingshilfe auch zeitlich ausgedehnt. Der DFB hat für die Verlängerung von 2017 bis 2019 eine Budgeterhöhung in Höhe von 900.000 Euro zugesagt.

Weitere Informationen finden Sie beim Deutschen Fußball-Bund
Eine Broschüre zum Thema „Fußball mit Flüchtlingen“ finden Sie hier.

Aktion Mensch
Mit bis zu 5.000 Euro pro Projekt fördert die Aktion Mensch kleine lokale Angebote, die einen konkreten Beitrag zur Realisierung von Inklusion in unserer Gesellschaft leisten. Das kann zum Beispiel auch ein inklusives Sportangebot oder ein gemeinsames Sommerfest sein. Für eine Förderung in Frage kommen alle Projekte freier gemeinnütziger Organisationen, die Menschen mit und ohne Behinderung zusammenbringen, neue Ideen anstoßen oder gemeinsame Erlebnisse initiieren. Die Laufzeit der Projekte darf dabei zwischen einem Tag und einem Jahr liegen.
Die Aktion Mensch fördert nicht nur Projekte für Menschen mit Behinderung, sondern auch Aktionen für geflüchtete und asylsuchende Personen.
Weitere Informationen finden Sie bei der Aktion Mensch.

Aktionsfonds „Qualifiziert.Engagiert.“
Durch das Förderprogramm des Landes Baden-Württemberg sollen ehrenamtlich aktive Bürgerinnen und Bürger, die sich im Bereich der Flüchtlingshilfe engagieren, gezielt weiterqualifiziert werden.
Dabei sind Qualifizierungsmaßnahmen aus verschiedenen Themenfeldern förderfähig, wie z.B. Interkulturelles Training, ehrenamtlicher Sprachunterricht, rechtliche Rahmenbedingungen, Aufgabe und Grenzen des Ehrenamtes.
Antragsberechtigt sind Kommunen, eingetragene Vereine, in der Flüchtlingshilfe aktive Träger sowie lokale Initiativen und Träger, die auf freiwilligem ideellem Engagement beruhen. Wünschenswert ist es, dass sich vor Ort die verschiedenen Akteure der Flüchtlingshilfe zusammenschließen und einen gemeinsamen Antrag stellen.
Die Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg setzt das Förderprogramm in Zusammenarbeit mit dem Ministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie, Frauen und Senioren um.
Weitere Informationen finden Sie hier.

Vielfalt gefällt! Orte des Miteinanders
Die Allianz für Beteiligung schreibt in Kooperation mit der Baden-Württemberg Stiftung ein neues Förderprogramm im Themenfeld „Integration und Vielfalt“ aus: Das Programm „Vielfalt gefällt! Orte des Miteinanders“ unterstützt Projekte, die die Teilhabe von Menschen mit Zuwanderungs- und Fluchterfahrung am gesellschaftlichen Leben in Baden-Württemberg fördern. Zielgruppen sind zivilgesellschaftliche Akteure wie Bürgerinitiativen, Vereine, Arbeitskreise und Bürgergruppen, aber auch Kommunen und Landkreise.

Anträge können bis zum 19. Juni 2016 eingereicht werden.
Weitere Informationen sowie die Ausschreibung und die Antragsunterlagen finden Sie hier.