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LOTTO-Sportjugendförderpreis 2010



Auch in diesem Jahr möchte die BWSJ gemeinsam mit der Staatlichen Toto-Lotto GmbH Baden-Württemberg vorbildliche Jugendarbeit im Sport auszeichnen.
Prämiert werden dabei Aktionen der Vereinsjugendarbeit aus den Jahren 2009 oder 2010, die einfach pfiffig, außergewöhnlich und bemerkenswert sind.

Sonderpreise werden vergeben an Projekte, die sich in besonderer Weise mit aktuellen gesellschaftlichen Themen befassen wie beispielsweise Bewegungsmangel und Übergewicht bei Kindern, Integration durch Sport, Einbindung von Jugendlichen in die Vereinsarbeit und Förderung des Ehrenamts oder Aktionen gegen Gewalt und Rassismus.

Wer kann teilnehmen?
Mitmachen können alle Sportvereine, die in den Mitgliedssportbünden/Sportfachverbänden des Landessportverbandes Baden-Württemberg organisiert sind. Pro Verein ist eine Bewerbung zugelassen, bei Mehrspartenvereinen eine Bewerbung pro Abteilung. Sportfachverbände und Sportkreise sind von der
Teilnahme ausgeschlossen. Kooperationsprojekte
mit Sportvereinen werden jedoch zugelassen.

Bewerbung:
Für die Bewerbung füllen Sie bitte den Bewerbungsbogen aus und fügen Sie eine Dokumentation (Projektbeschreibung oder -präsentation, Fotos, Presseberichte, Video/DVD etc.) bei. Diese Unterlagen senden Sie dann bitte an:
Staatliche Toto-Lotto GmbH Baden-Württemberg
„LOTTO Spor tjugend-Förderpreis 2010“
Nordbahnhofstraße 201
70191 Stuttgart

Preise:
In zwölf Regionen des Landes werden jeweils zehn Preisträger ermittelt.
1. Preis: 12 X 2.000 Euro
2. Preis: 12 X 1.500 Euro
3. Preis: 12 X 1.000 Euro
weitere 7 Anerkennungspreise: 12 X 400 Euro

Unter den zwölf Regionalsiegern wird ein Landessieger ermittelt, der ein zusätzliches Preisgeld von 3.000 Euro erhält. Der Gewinner wird bei der Siegerehrung bekannt gegeben.
Für besondere Aktionen, die aktuelle gesellschaftliche Themen aufgreifen, kann die Jury einen mit 1.000 Euro dotierten Sonderpreis vergeben. Es werden maximal fünf Sonderpreise vergeben.

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an die Geschäftsstelle der BWSJ: Bernd Röber, Tel.: (0711) 28077-861, E-Mail: b.roeber@lsvbw.de.

Einsendeschluss ist der 31. Dezember 2010. Es gilt das Datum des Poststempels.
Die Gewinner werden im März 2011 benachrichtigt. Die Prämierung findet im Europa-Park in Rust statt.

Hier können Sie den Ausschreibungsflyer downloaden: Flyer zum Sportjugendförderpreis 2010.
Hier können Sie den Bewerbungsbogen downloaden: Bewerbungsbogen zum Sportjugendförderpreis 2010.


Weitere Informationen zum Wettbewerb und Downloads finden Sie unter www.sportjugendfoerderpreis.de.

WSJ kürt Ehrenamtliche zu VORBILDERN 2009


Belohnung für das Ehrenamt: Mit Stars, Trophäen und Gutscheinen bedankte sich die Württembergische Sportjugend (WSJ) am Montag in Stuttgart bei neun Ehrenamtlichen für deren außergewöhnliches Engagement im Sportverein.
Bei der Zeremonie verlieh die WSJ jeweils drei besonders vorbildlichen Jugendtrainern, -leitern und -betreuern aus Baden-Württemberg die Auszeichnung VORBILD des Jahres 2009. Die WSJ erhielt 309 Bewerbungen aus mehr als 40 Sportarten. Vor rund 240 Gästen betätigten sich die Präsidentin des Organisationskomitees für die FIFA Frauen-Weltmeisterschaft 2011, Steffi Jones, der Torwart der TSG Hoffenheim, Timo Hildebrand, sowie der Profi-Boxer Luan Krasniqi als Preisüberreicher.

Darüber freuten sich insbesondere die neun Gewinner: Wilfried Häbe vom SV Bremelau, Alison Pickering vom Pugilist Boxing Gym, Gerhard Sigloch vom TSV Meimsheim (alle Kategorie Trainer), Reinhold Balbach vom TV Niederstetten, Bärbel Fischer vom Kanuclub CJD Schloss Kaltenstein Vaihingen/Enz, Uwe Zielbauer von der SV Böblingen (alle Kategorie Jugendleiter), Joachim Schmid von der DJK-SG Wasseralfingen, Annette Wahl-Wiederstein vom TV Altbach sowie Helmut Haberern von der Spvgg Weil der Stadt (alle Kategorie Betreuer). Aus den Händen der Stars erhielten sie jeweils die wertvolle Trophäe VICTOR sowie einen 1000-Euro-Warengutschein.
Die neun Preisträger wurden von einer sechsköpfigen Jury ausgewählt, zu der u.a. auch Volleyball-Rekordnationalspielerin Renate Riek-Bauer und der Präsident des Sparkassenverbandes Baden-Württemberg, Peter Schneider, gehörten.
Quelle: wsj

Baden-Württemberg Spitze beim Bürgerschaftlichen Engagement


Baden-Württemberg hat seine Spitzenposition beim freiwilligen und unentgeltlichen Engagement von Bürgerinnen und Bürgern für die Gemeinschaft behauptet. Nach Vorlage der Ergebnisse des 3. Freiwilligensurvey am 24.2. in Berlin sind rund 41,2 Prozent der Bevölkerung des Südweststaates bürgerschaftlich engagiert. Baden-Württemberg liegt damit gleichauf mit Niedersachsen und Rheinland-Pfalz (je 41 Prozent) an der Spitze der deutschen Bundesländer. „Das Ergebnis bestätigt uns in der konsequenten Unterstützung des bürgerschaftlichen Engagements durch die Landesregierung“, kommentierte Sozialministerin Dr. Monika Stolz die vorgelegten Zahlen. Der Erfolg der geleisteten Arbeit sei dadurch eindrucksvoll untermauert worden.
Arbeits- und Sozialministerin Dr. Monika Stolz
Arbeits- und Sozialministerin Dr. Monika Stolz
„Engagement braucht Unterstützung“, betonte die Ministerin. „Wir gewähren sie durch kontinuierliche Förderung des Auf- und Ausbaus kommunaler Strukturen zur Beratung und Begleitung engagementwilliger Bürgerinnen und Bürger in Zusammenarbeit mit unseren Partnern auf Seiten der kommunalen Landesverbände“. Freiwillig Engagierte seien zugleich Beteiligte und Mitgestalter ihres gesellschaftlichen Umfelds, sagte Monika Stolz. „Bürgerschaftliches Engagement ist eine der Antworten auf die Herausforderungen unserer Zeit“, so die Ministerin weiter. Die selbstverantwortliche Mitwirkung und Mitgestaltung von Bürgerinnen und Bürgern leiste in so wichtigen Bereichen wie Schule und Ausbildung, Versorgung und Betreuung sowie Integration wertvolle Unterstützung von professionellen Diensten und Fachkräften, die angesichts der Bevölkerungsentwicklung zunehmend unverzichtbar werde.
Die Ministerin kündigte an, dass es auch zum 3. Freiwilligensurvey eine Sonderauswertung für Baden-Württemberg geben werde.
Quelle: Landesportal BW

Nationale Engagementstrategie - Förderung von bürgerschaftlichem Engagement


Die Bundesregierung will das bürgerschaftliche Engagement stärker fördern. Das Bundeskabinett hat heute den Eckpunkten einer nationalen Engagementstrategie zugestimmt. Damit sollen die Rahmenbedingungen für das freiwillige Engagement verbessert und weiter entwickelt werden. Das Nationale Forum für Engagement und Partizipation wird gebeten, bis zum Herbst konkrete Handlungsvorschläge zu erarbeiten. Die nächste Bundesregierung wird so Empfehlungen vorfinden, wie das freiwillige Engagement in Deutschland gestärkt werden kann.
Bundesministerin Ursula von der Leyen
Bundesministerin Ursula von der Leyen
"23 Millionen Menschen in Deutschland engagieren sich heute schon freiwillig. Die Kraft des bürgerschaftlichen Engagements eröffnet riesige Chancen für die Zukunft unserer Gesellschaft", erklärt die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Ursula von der Leyen. "Wenn wir die Potenziale weiter erschließen wollen, müssen wir es den Menschen aber noch einfacher und attraktiver machen, für andere aktiv zu werden. Ich freue mich sehr, dass die Expertinnen und Experten des Nationalen Forums für Engagement und Partizipation aus Bund, Ländern und Kommunen, Verbänden und Initiativen, Wirtschaft und Wissenschaft ganz konkrete Vorschläge dazu erarbeiten. Soviel gebündelter Sachverstand ist einmalig in der Geschichte des ehrenamtlichen Engagements in Deutschland. Ich bin sehr gespannt auf die Ideen und Konzepte, die in den kommenden Monaten entstehen."

Ziel der Bundesregierung ist es, die Rahmenbedingungen für bürgerschaftliche Aktivitäten zu verbessern, die Bereitschaft für ein Engagement zu stärken und die Qualifikationen der Freiwilligen zu erweitern. Das Nationale Forum für Engagement und Partizipation soll daher unter anderem Empfehlungen erarbeiten zu:
* Förderung des freiwilligen Engagements durch Bund, Länder und Kommunen
* Erleichterungen im Steuer-, Gemeinnützigkeits-, Spenden- und Vereinsrecht
* Ausbau der Infrastruktur (Anlauf- und Beratungsstellen, Vermittlung,
Abstimmung von Angebot und Nachfrage)
* verstärkter Qualifizierung und Weiterbildung der Freiwilligen
* Erschließung neuer Gruppen für das freiwillige Engagement
* neuen Angebotsformen (z.B. kurzfristige Möglichkeiten, sich zu engagieren)
* Engagementförderung durch Unternehmen
* Verbesserungen beim Versicherungsschutz für freiwillig Engagierte

Engagementpolitik ist eine Querschnittsaufgabe, die zukünftig abgestimmt mit allen Bundesministerien entwickelt und vorangetrieben werden soll. Mit den Eckpunkten der nationalen Engagementstrategie bringen alle Ressorts die Regierungsinitiative "ZivilEngagement: Engagementpolitik wirksam gestalten" als gemeinsame Strategie auf den Weg.
Quelle: BMFSFJ

Preisverleihung "Vorbild-sein!-2008"


Prominenter Glücksbote: Die frisch gebackene Radcross-Vizeweltmeisterin Hanka Kupfernagel aus Denzlingen hat am 17. Februar im LBBW Forum in Stuttgart Sportvereinsmitarbeitern wertvolle Preise überreicht - als Dank für deren vorbildli-ches, ehrenamtliches Engagement. Die mehrfache Welt- und Europameisterin über-nahm auf Einladung der Württembergischen Sportjugend (WSJ) diese Aufgabe. Die beiden anderen Preisüberreicher neben Hanka Kupfernagel waren Fußball-Weltmeisterin und WM-Botschafterin Renate Lingor sowie der Mister Germany 2009, Dirk Schlemmer aus Leingarten.
Bei der feierlichen Zeremonie verlieh die WSJ bereits zum vierten Mal nach 2005, 2006 und 2007 den neun besten Jugendtrainern, Jugendleitern und Vereinsmitarbei-tern im Ländle die Auszeichnung VORBILD des Jahres 2008. „Die Qualität der Bewerbungen war auch dieses Mal hoch“, sagte der WSJ-Vorsitzende Uwe Gers-tenmaier und ergänzte: „Die neun Sieger stehen stellvertretend für alle anderen No-minierten“. Knapp 300 Einsendungen waren im Zeitraum Juli bis Dezember 2008 bei der WSJ eingegangen. Der Wettbewerb „VORBILDER des Jahres“ ist der höchst dotierte Ehrenamtspreis im Sport. Rund 200 Gäste waren der Einladung zu der Feier gefolgt.

Die neun Sieger - Heike Tapken-Brust vom Vaihinger Club an der Enz, Michael Höß von der SG Niederwangen und Roland Leppert vom TV Sasbach (alle Kategorie Trainer), Gerhard Stadler von der Post SG Schwäbisch Hall, Uli Belschner vom TV Stuttgart-Zazenhausen und Udo Weis vom TC Seepferdle Eislingen (alle Kategorie Jugendleiter), Ricarda Lieb vom TSV Gammertingen, Stefan Schwarzwälder vom TSV Karlsruhe-Rintheim und Rolf Grimm vom TSV Dettingen (alle Kategorie Be-treuer) - erhielten jeweils die wertvolle Trophäe VICTOR sowie 1000-Euro-Warengutscheine gestiftet von den Firmen Intersport, Jako und PeterHahn.
Die Preisträger wurden von einer Jury ausgewählt. Juroren waren der WSJ-Vorsitzende Uwe Gerstenmaier, der Kultusstaatssekretär von Baden-Württemberg, Georg Wacker MdL, der Präsident des Sparkassenverbands Baden-Württemberg, Peter Schneider MdL, SWR-Hörfunk-Sportchef Dr. Andreas Wagner sowie die bei-den Sportjournalisten Klaus Schlütter und Jürgen Roos.
Weil die WSJ auch alle die belohnen möchte, die an dem Abend nicht zu den neun Gewinnern gehörten, hat sich die Jugendorganisation etwas Besonderes einfallen lassen: „Wie werden alle zu unserem großen VORBILD DANKE!-Ehrenamts-Belohnungsabend am 5. Mai 2009 in den SpOrt Stuttgart einladen – gratis versteht sich“, versprach WSJ-Chef Uwe Gerstenmaier. Als Dankeschön dürfen sich die Gäs-te auf ein attraktives Abendprogramm und einen kleinen Imbiss freuen.
Den so genannten Ehren-VICTOR der Württembergischen Sportjugend für das Jahr 2008 erhielt die Daimler AG. „Damit möchten wir dem Konzern für sein heraus-ragendes soziales Engagement danken, von dem so viele gesellschaftliche Bereiche profitieren. Vor allem der Sport, vor allem auch Kinder, Jugendliche und Benachteiligte", sagte der WSJ-Vorsitzende Uwe Gerstenmaier. Für die Daimler AG nahm der zum sechsköpfigen Vorstand zählende Personal- und Arbeitsdirektor Günther Fleig den Preis entgegen. Bislang wurden der Sparkassenverband Baden-Württemberg, die dm-Drogeriemärkte, Intersport Deutschland, die Jako AG sowie das Modehaus Peter Hahn mit dem Ehren-VICTOR ausgezeichnet.
Der Wettbewerb VORBILDER des Jahres ist Teil von VORBILD SEIN!, einer Kam-pagne für den Kinder- und Jugendsport in Baden-Württemberg, für die Bundesbildungsministerin Annette Schavan die Schirmherrschaft übernommen hat. Die Regeln sehen vor, dass man sich nicht selbst als VORBILD nominieren kann, sondern von einer anderen Person – dem so genannten Paten – mit einer Bewerbung vorgeschlagen werden muss. Auch die neun Paten der Sieger wurden bei der Preisverleihung für deren Engagement belohnt. Sie erhielten in wertvolles Geschenk der Fa. Victorinox.
Die Zeichen, dass es auch eine fünfte Auflage des Wettbewerbs geben kann, stehen nicht schlecht. „Wir engagieren uns hier sehr gerne und wollen da auch nicht nach-lassen“, sagte der Präsident des Sparkassenverbands Baden-Württemberg, Peter Schneider MdL, in seinem Grußwort. Der Sparkassenverband ist Hauptförderer der Kampagne VORBILD SEIN! und des Wettbewerbs VORBILDER des Jahres. „Wenn Sie wollen, sind wir wieder mit dabei“, sagte er in Richtung des WSJ-Vorsitzenden Uwe Gerstenmaier. Der strahlte und nickte, was vermutlich so viel heißen sollte wie „Selbstverständlich machen wir dann weiter“. So wird es dann ab Juli 2009 heißen: Die WSJ sucht die VORBILDER des Jahres!
Quelle: wsj

Weitere Informationen finden Sie unter www.vorbildsein.de

Internetportal www.respekt-jungs.de



Das Projekt "Neue Wege für Jungs" präsentiert die neue Website www.respekt-jungs.de "Respekt Jungs" ist eine Internet-Plattform, auf der sich Jungen und junge Männer vorstellen, die sich mit Begeisterung sozial engagieren. Das vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend geförderte Projekt zielt darauf ab, das Berufswahlspektrum von Jungen zu erweitern.
Unter dem Motto "Was geht? Jungs engagieren sich sozial" kommen engagierte junge Männer zu Wort. Sie erzählen in kurzen Interviews von ihren sozialen Aktivitäten.
Ob als Freiwilliger im Altenheim, als Streitschlichter in der Schule oder als Betreuer im Ferienzeltlager - die Porträts der Jungen und jungen Männer zwischen 12 und 24 Jahren zeigen, dass sich der Einsatz für Andere lohnt.
Das neue Jungen-Portal von "Neue Wege für Jungs" bietet für die Zielgruppe der Schüler täglich interessante Neuigkeiten und umfangreiche Informationen zum freiwilligen Engagement und zu sozialen Berufen. Im Videobereich der Website erzählen fünf junge Männer von ihren Ausbildungen, die sie in für Männer eher untypischen Bereichen absolvieren. Die Website bietet zudem Informationen zu sozialen Schnupperpraktika, für die sich Jungen im Rahmen des "Girls' Day - Mädchen-Zukunftstag" bewerben können.
Quelle: dsj

Weitere Informationen finden Sie unter www.respekt-jungs.de

Sonderurlaub für Ehrenamtliche in der Jugendarbeit


Am 07. November 2007 hat der Landtag das Gesetz zur Stärkung des Ehrenamtes in der Jugendarbeit beschlossen. Somit passt er die Freistellungsmöglichkeiten nach dem bisher geltenden Sonderurlaubs-Gesetz von 1953 für Mitarbeiter in der Jugendpflege und Jugendwohlfahrt den aktuellen Erfordernissen an.

Hier ein kleiner Überblick der aktuellen Regelungen:

Informationen zum "Gesetz zur Stärkung des Ehrenamtes in der Jugendarbeit":

Wem steht die Freistellung zu?
Allen Beschäftigten über 16 Jahre, die in Baden-Württemberg in einem Dienst-, Arbeits-, Ausbildungs- oder sonstigen arbeitnehmerähnlichen Verhältnis (z.B. Freiwilliges Soziales Jahr) stehen. Voraussetzung ist, dass sie ehrenamtlich in der Jugendarbeit tätig sind.

Für welche ehrenamtlichen Tätigkeiten wird Freistellung
gewährt?
• Für Maßnahmen der Jugenderholung,
• zur Teilnahme an Aus- und Fortbildungslehrgängen, auch für die Juleica,
• zur Leitung von internationalen Jugendbegegnungen,
• zur Teilnahme an Aus- und Fortbildungslehrgängen für Übungsleiter und Trainer im Jugendbereich des Sports.

Wer kann die Freistellung beantragen?
Organisationen der Jugendarbeit. Dies sind die
• im Landesjugendring Baden-Württemberg,
• in der Liga der freien Wohlfahrtspflege Baden-Württemberg oder
• im Landessportverband Baden-Württemberg zusammengeschlossenen Verbände,
• alle vom Landesjugendamt oder der Obersten Landesjugendbehörde anerkannten Organisationen der Jugendarbeit (gemäß § 75 SGB VIII oder § 4 Jugendbildungsgesetz in der jeweils geltenden Fassung) und
• die öffentlich-rechtlichen Kirchen und Religionsgemeinschaften.

Da die öffentliche Anerkennung als Träger der Jugendarbeit auf Landesebene die örtlichen Untergliederungen mit einschließt, können die Anträge auch von den Orts-, Kreis- oder Bezirksgruppen oder –verbänden dieser Organisationen gestellt werden.
Nicht antragsberechtigt sind Organisationen, die lediglich von einem Kreis- oder Stadtjugendamt anerkannt wurden sowie die Träger der öffentlichen Jugendhilfe selbst.

In welchem Umfang wird Freistellung gewährt?
Die Freistellung beträgt bis zu zehn Arbeitstage im Kalenderjahr. Für Personen, die sich in einer beruflichen Ausbildung befinden, beträgt die Freistellung bis zu fünf Arbeitstage. Der Anspruch auf Freistellung ist nicht auf das nächste Kalenderjahr übertragbar. Die Freistellung kann höchstens für drei Veranstaltungen im Kalenderjahr beantragt werden.

Was ist zu beachten?
• Anträge auf Freistellung sind von der Organisation zu stellen, für welche die Antragstellerinnen und Antragsteller ehrenamtlich tätig sind.
• Die Anträge sind beim Arbeitgeber mindestens einen Monat vor Beginn der Freistellung einzureichen.
• Freistellung können nur Personen beantragen, die ihren Arbeits- oder Ausbildungsplatz in Baden-Württemberg haben.
• Es ist in geeigneter Weise darzulegen, dass die Maßnahme eine jugendpflegerische oder jugendfürsorgliche Zielsetzung hat (z. B. Maßnahmen, die durch Mittel der öffentlichen Jugendhilfe förderwürdig sind). Eine entsprechende Bestätigung gibt der jeweilige Verband bei der Antragstellung ab.
• Das Gesetz begründet keinen Anspruch auf Entlohnung für die Dauer der Freistellung.

Der Weg zur Freistellung
Der Antrag ist von der Jugendorganisation auszufüllen und beim Arbeitgeber spätestens einen Monat vor Beginn der Maßnahme einzureichen. Das Gesetz und das Antragsformular gibt es als Download im Jugendarbeitsnetz (www.jugendarbeitsnetz.de, Rubriken Recht + Gesetz /Downloads) und auf der Homepage des Landesbüros Ehrenamt (www.ehrenamt-bw.de). Empfehlenswert ist die Einreichung des Antrags in Verbindung mit dem Gesetzestext.

Kann ein Freistellungsantrag abgelehnt werden?
In § 1 Abs. 2 des Gesetzes heißt es: „Die Freistellung ist zu gewähren, sofern nicht dringende betriebliche oder dienstliche Belange entgegenstehen“. Allerdings ist in der Gesetzesbegründung dargelegt, dass bei der Interessenabwägung zwischen den Dienst-, Arbeits- oder Ausbildungsstellen und den Organisationen der Jugendarbeit „den Belangen der Jugendarbeit in besonderer Weise Rechnung zu tragen“ ist: „Das bedeutet, dass vor allem während der Schulferien eine Versagung in der Regel nur in Betracht kommt, wenn durch die Freistellung eine schwerwiegende Gefährdung betrieblicher oder dienstlicher Interessen droht.“

Wer informiert bei Fragen und Problemen?
Baden-Württembergische Sportjugend
im Landessportverband Baden-Württemberg e.V.
Fritz-Walter-Weg 19, 70372 Stuttgart
Tel.: 0711/28077-861, Fax: 0711/28077-879
E-Mail: b.roeber@lsvbw.de
Internet: www.bwsj.de

Weitere Informationen bekommen Sie bei Ihrer jeweiligen regionalen Sportjugend:
Badische Sportjugend Nord
Badische Sportjugend Freiburg
Württembergische Sportjugend

Im Bereich Downloads können Sie den Gesetzestext anschauen und downloaden.

Flyer "Gesetz zur Stärkung des Ehrenamtes in der Jugendarbeit"


Junge Menschen in Baden-Württemberg engagieren sich neben Ausbildung und Beruf in ihrer Freizeit für ihre Jugendgruppe oder ihren Jugendverband. Sie leiten selbstständig Freizeiten, Fahrten und Zeltlager mit Kindern und Jugendlichen und investieren Teile ihrer Freizeit und ihres Jahresurlaubs dafür. Die Jugendorganisationen in Baden-Württemberg führen jedes Jahr eine Vielzahl von Schulungen, Freizeiten und Ferienmaßnahmen für junge Menschen durch.

Um dieses Engagement zu unterstützen und zu fördern, hat der Landtag von Baden-Württemberg im November 2007 das „Gesetz zur Stärkung des Ehrenamtes in der Jugendarbeit“ verabschiedet. Der Gesetzgeber schafft damit einen Mindestanspruch auf Freistellung.
Mit einem Informationsfaltblatt sollen Engagierte in der Jugendarbeit ermutigt werden, die Freistellungsmöglichkeiten
wahrzunehmen. An Arbeitgeber und Unternehmen richtet sich zugleich der Appell, die ehrenamtlich Engagierten in ihren Firmen und Einrichtungen aktiv zu unterstützen. Wer sich ehrenamtlich engagiert, übernimmt Verantwortung, gewinnt soziale Kompetenz und Organisationserfahrung. Das ist ein Gewinn für unsere Gesellschaft im Ganzen, aber auch für das Unternehmen, das die Freistellung
gewährt.
Quelle: Faltblatt: Informationen zum "Gesetz zur Stärkung des Ehrenamtes in der Jugendarbeit"

Hier können Sie das Faltblatt downloaden: Informationen zum "Gesetz zur Stärkung des Ehrenamtes in der Jugendarbeit"

Toto-Lotto-Sportjugendförderpreis 2008 - Preisträger



In Zusammenarbeit mit der Staatliche Toto-Lotto GmbH Baden-Württemberg und dem Ministerium für Kultus, Jugend und Sport führt die Baden-Württembergische Sportjugend auch für das Jahr 2008 wieder den Wettbewerb Toto-Lotto-Sportjugendförderpreis durch. Ziel des Wettbewerbs ist es, baden-württembergische Sportvereine mit einer vorbildlichen Jugendarbeit auszuzeichnen und zu fördern.

Unter den zahlreichen Einsenungen ermittelte die Jury nun je 10 Preisträger in den 12 Bezirksdirektionen der Staatlichen Toto-Lotto GmbH Baden-Württemberg. Darüber hinaus wurde unter den 12 Bezirksdirektionsgewinnern ein Landessieger ermittelt, der ein zusätzliches Preisgeld in Höhe von 3.000 Euro erhält. Wir bedanken uns bei allen Teilnehmern am Lotto Sportjugend-Förderpreis 2008.

Die Gewinner können Sie hier einsehen: Preisträger Toto-Lotto-Sportjugendförderpreis 2008


Der Toto-Lotto-Sportjugendförderpreis 2008 - Preise im Wert von mehr als 90.000 € zu gewinnen!

In Zusammenarbeit mit der Staatliche Toto-Lotto GmbH Baden-Württemberg und dem Ministerium für Kultus, Jugend und Sport führt die Baden-Württembergische Sportjugend auch im Jahre 2008 wieder den Wettbewerb Toto-Lotto-Sportjugendförderpreis durch. Ziel des Wettbewerbs ist es, baden-württembergische Sportvereine mit einer vorbildlichen Jugendarbeit auszuzeichnen und zu fördern. Ermittelt werden je 10 Preisträger in den 12 Bezirksdirektionen der Staatlichen Toto-Lotto GmbH Baden-Württemberg. Darüber hinaus wird unter den 12 Bezirksdirektionsgewinnern ein Landessieger ermittelt, der ein zusätzliches Preisgeld in Höhe von 3.000 Euro erhält.

Prämiert werden Aktionen...
- die in den Jahren 207 und/oder 2008 stattfinden bzw. stattgefunden haben,
- bei denen aktiv in Planung und Organisation eingebunden sind,
- die über den normalen Vereins- und Trainingsbetrieb hinausgehen,
- die einfach pfiffig sind.


Wer kann mitmachen?
- Sportvereine, die in den baden-württembergischen Sportbünden/Sportfachverbänden organisiert sind
- Pro Verein wird nur eine Bewerbung zugelassen, bei Mehrspartenvereinen eine Bewerbung pro Abteilung
- Sportfachverbände und Sportkreise sind von der Teilnahme ausgeschlossen.

Wie kann man sich bewerben?

Einsendeschluss war bereits der 31. Dezember 2008! Derzeit laufen die Auswertungen und die Festlegung der Preisträger. Die Gewinner werden im Frühjahr 2009 benachrichtigt. Die Prämierung findet im Frühjahr 2009 im Europa-Park Rust statt.

Freiwilligendienste im Sport


Seit dem 1. Juli 2006 ist das neue Internetportal der Deutschen Sportjugend (dsj) online. Unter www.freiwilligendienste-im-sport.de können sich alle Interessenten, die einen Freiwilligendienst im Sport erwägen, umfassend und schnell informieren. Das Portal vereint dazu die unterschiedlichen Freiwilligendienste, die im Sport heute schon möglich sind: FSJ (Freiwilliges Soziales Jahr), GÜF (Generations-übergreifender Freiwilligendienst) und EFD (Europäischer Freiwilligen-dienst) stellen sich vor und werben damit sowohl Freiwillige als auch Einsatzstellen. Neben aktuellen Meldungen und allgemeinen Infos wie Kontaktdaten und Rahmenbedingungen findet man auf den Seiten auch Erfahrungsberichte und Porträts vieler Freiwilliger.

Die Träger von FSJ und GÜF, also die beteiligten Mitgliedsorganisationen der dsj, profitieren gleichfalls von der neuen Plattform. Sie können die Seiten nicht nur zur Unterstützung ihrer eigenen PR-Arbeit nutzen, sondern auch als Informationsportal für ihre eigene Arbeit. In den geschützten Trägerbereichen haben sie schnellen Zugriff auf alle wichtigen Dokumente und Unterlagen, die sie für die Durchführung ihrer Freiwilligendienste vor Ort benötigen. Notwendige Dateien können einfach per Mausklick heruntergeladen werden.
„Das neue Portal soll dem Anspruch der heutigen Informations-gesellschaft, sich schnell, unabhängig und jederzeit informieren zu können, gerecht werden“, betont Tina Brinkmann, die für den dsj-Vorstand das Thema Freiwilligendienste betreut . „Die Struktur der Seiten ermöglicht den einzelnen Zielgruppen einen direkten Zugriff auf die für sie jeweils wichtigsten Rahmendaten und unterstützt dabei die Arbeit unserer Mitgliedsorganisationen.“ Derzeit leisten weit mehr als 1.000 Engagierte einen meist ganzjährigen Freiwilligendienst im Sportbereich ab.

Hier können Sie sich das Portal anschauen: www.freiwilligendienste-im-sport.de

Aktion Mensch fördert Projekte im Bereich "Bürgerschaftliches Engagement"



Um neue Projekte bürgerschaftlichen Engagements zu ermöglichen, wird die Aktion Mensch ab dem 1. Mai 2006 ein neues Förderprogramm mit einem Gesamtvolumen von 10 Millionen Euro anbieten.

Gefördert werden Projekte, die im Wesentlichen von ehrenamtlichen und freiwilligen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern getragen werden oder die zur Neugewinnung von Ehrenamtlichen beitragen. Wichtigste inhaltliche Voraussetzung ist, dass die beantragten Projekte konkret zu mehr Gerechtigkeit in der Gesellschaft beitragen: Sei es, dass sie durch gelebte Partizipation und Teilhabe mehr Chancengerechtigkeit für Menschen in sozial schwierigen Situationen schaffen oder dass konkrete Konzepte für mehr Verteilungs-, Chancen-, Geschlechter- oder Generationengerechtigkeit entwickelt oder erprobt werden.

Weitere Informationen finden Sie hier: Die Gesellschafter

Freiwilliges Engagement


Ein Freiwilligendienst ist ein Dienst junger Menschen für die Gesellschaft. Er fördert gleichzeitig die persönliche und berufliche Weiterentwicklung, er schafft Lern- und Erfahrungsräume und trägt damit zur Persönlichkeitsentwicklung junger Menschen bei. Er erhöht das Verantwortungsbewusstsein für die Gesellschaft und fördert soziales Lernen und den Erwerb sozialer Kompetenzen.

Wer Lust hat, sich freiwillig zu engagieren, hat dazu viele Möglichkeiten. Informationen hierzu finden Sie in dieser Kurzinformation des Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ).

Die Baden-Württembergische Sportjugend ist Träger des Freiwilligen Sozialen Jahres (FSJ) im Sport in Baden-Württemberg. Für weitere Informationen über diesen gesetzlich geregelten Freiwilligendienst erfahren Sie mehr auf unseren weiteren Seiten unter FSJ.

JES - Jugend engagiert sich


Viele Jugendliche sind, wie unabhängige Studien belegen, grundsätzlich bereit, sich freiwillig und gemeinnützig für die Gemeinschaft einzusetzen. Neben den klassischen Betätigungsfeldern in Vereinen und Verbänden und im sozialen oder ökologischen Freiwilligenjahr gibt es eine Fülle möglicher Tätigkeitsbereiche im sozialen, ökologischen und kulturellen Sektor, die an die heutigen Interessen und Entwicklungsmöglichkeiten junger Menschen anknüpfen und die Entwicklung von Eigeninitiative fördern.

Das Projekt "jes" richtet sich an junge Menschen im Alter von 12 bis 27 Jahren in Schule, Ausbildung, Studium oder Beruf, die interessiert sind, sich an der Entwicklung, Begleitung und Durchführung von Freiwilligenprojekten und ihrem jeweiligen Lebensumfeld zu beteiligen. In der Regel ist das Engagement auf einen Zeitraum von drei Monaten bis zu einem Jahr befristet. Projektträger ist die Landesstiftung Baden-Württemberg gGmbH.

Weitere Informationen finden Sie hier: JES-Jugend engagiert sich

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