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BWSJ-Fachtag zur Förderung sozial Benachteiligter am 5. November 2010


Das Europäische Jahr 2010 steht unter dem Thema „Bekämpfung von Armut und sozialer Ausgrenzung“. Die Baden-Württembergische Sportjugend (BWSJ) möchte in diesem gesellschaftspolitischen Bereich Verantwortung übernehmen – getreu ihrem Motto „Impulse – Jugendarbeit im Sport!“.
Im Rahmen des Projektes „Brückenschlag in ein bewegtes Leben!“ zur Förderung sozial benachteiligter Kinder und Jugendlicher, beabsichtigt die BWSJ diese jungen Menschen für den Sport begeistern. Dabei sollen attraktive Sport-, Bewegungs- und Gemeinschaftserlebnisse die Brücke in den Sportverein bauen, um ein lebenslanges Sporttreiben, gesellschaftliche Teilhabe und ein gelingendes Aufwachsen zu ermöglichen.

Der Fachtag am 5. November 2010 im SpOrt Stuttgart soll dazu beitragen, das öffentliche Bewusstsein zu stärken, dass es soziale Ausgrenzung gibt und wie Ausgrenzung auf die betroffenen Menschen wirkt und dabei gleichzeitig die Wahrnehmung für die vielfältigen Ursachen und Auswirkungen von Armut und sozialer Ausgrenzung beleuchten. Außerdem werden Ansätze zur Überwindung von Ausgrenzungen aufgezeigt. Zielgruppe dieser Veranstaltung sind ehren- und hauptamtliche Mitarbeiter der sportlichen Jugendarbeit sowie Kooperationspartner in Schule, Jugendsozialarbeit und Schulsozialarbeit.
Die Teilnahme an dieser Veranstaltung ist kostenlos.

Tagungsverlauf:
Zunächst wird Constanze Störk-Biber (Institut für angewandte Sozialwissenschaften) die Ergebnisse der Studie "Arme Kinder und ihre Familien in Baden-Württemberg vorstellen. Hierbei wird das Ausmaß der von Armut betroffenen Kinder und Jugendlichen sichtbar werden. Außerdem werden die vielen Dimensionen, in die die materielle Armut hineinwirkt, deutlich gemacht.
Im Anschluss können die Teilnehmer einen Einblick in die Arbeit der mobilen Jugendarbeit (Streetworker) gewinnen. Hierbei kann ein realistisches Bild zu den Zusammenhängen verschiedener schwieriger Lebensumstände gewonnen werden.
Nach der Mittagspause werden dann in Workshops weitere Erkenntnisse im Umgang mit "Behinderung", "Migration" und "Armut" erarbeitet.
Als Hilfestellung zur Arbeit mit sozial Benachteiligten sollen die Workshops "Kooperation/Netzwerke", "Wie ticken Jugendliche" und "Freiwilliges Soziales Jahr im Sport" dienen.
Zum Abschluss des Fachtags werden die großen Chancen, die der Sport zweifellos für die Integration sozial Benachteiligter bietet dargestellt. Außerdem werden modellhafte Projekte aus Sportvereinen, Sportkreisen und Sportverbänden vorgestellt und die Möglichkeit zum Erfahrungsaustausch gegeben.

Den Veranstaltungsflyer können Sie hier einsehen: Veranstaltungsflyer Fachtag "Brückenschlag in ein bewegtes Leben"

Herbsttagung 2010 - „Achtsam sein im Sportverein:Hinschauen.Abwägen.Handeln.“


Die Herbsttagung am 20. November 2010 rückt das Kindeswohl in den Mittelpunkt.
Der Sportverein ist hinter Elternhaus und Schule die Institution, wo sich - mit Abstand - am meisten Kinder und Jugendliche regelmäßig treffen. Unter der Anleitung und Aufsicht von i. d. R. ehrenamtlichem Personal wird geübt, gespielt, gewonnen und verloren. Man trifft sich nicht nur zum Training und Wettkampf, sondern auch zu Ausflügen, Zeltlagern, Vereinsfesten und -feiern etc.
Als Jugendleiter, Jugendtrainer oder -betreuer bin ich für die mir anvertrauten Kinder und Jugendlichen eine wichtige Bezugsperson. Ich bin nicht nur für deren sportliche Entwicklung zuständig, sondern habe auch eine Vorbild- und Erziehungsfunktion. Zu diesem erweiterten Verantwortungsbereich gehört auch, dass ich bei meinen Schützlingen genau hinschaue und aufmerksam bin - für Veränderungen im Äußeren (Verletzungen, Verwahrlosung etc.) wie im Verhalten (Verschüchterung, Rückzug, Traurigkeit, Verstörtheit, Unsicherheit etc.).

Wenn ich merke, dass etwas anders ist als sonst, kann ich mich meiner Verantwortung nicht entziehen und sagen „Das geht mich nichts an“. Die Palette der möglichen Ursachen ist jedoch groß. Eine schlechte Note, Liebeskummer, sportlicher Misserfolg – um nur einige wenige zu nennen. Der Grund kann im Verein (z.B. Mobbing durch Kameraden, nur Ersatzspieler, sportliches Ziel verfehlt etc.) oder außerhalb (z.B. Eltern, Schule, Freundeskreis) liegen.
Was muss ich in meiner Funktion als Erziehungsperson tun? Was liegt in meinem Verantwortungsbereich und was nicht? Inwieweit darf bzw. muss ich mich einmischen und handeln? Muss ich aus meinem Verdacht erst Gewissheit machen? Auf wen gehe ich zu? Wen weihe ich ein? Welches sind die richtigen Schritte? Was bedeutet „Kultur des Hinsehens“?
Diese und andere Fragen stehen im Mittelpunkt der diesjährigen Herbsttagung am 20. November 2010. Die Württembergische und die Baden-Württembergische Sportjugend laden gemeinsam an die Landessportschule Albstadt ein zu „Achtsam sein im Sportverein: Hinschauen. Abwägen. Handeln.“

Bitte merken Sie sich schon jetzt diesen Termin vor!

Die offizielle Ausschreibung zu dieser Tagesveranstaltung (mit detailliertem Programm) erscheint in der kommenden Ausgabe von „SPORT in BW“ (10/2010). Für beste Tagungsverpflegung und einen gemütlichem Ausklang am Abend ist wie immer gesorgt!

BWSJ-Ideenwettbewerb zur Integration sozial Benachteiligter


Das Europäische Jahr 2010 steht unter dem Thema „Bekämpfung von Armut und sozialer Ausgrenzung“. Die Baden-Württembergische Sportjugend (BWSJ) möchte in diesem gesellschaftspolitischen Bereich Verantwortung übernehmen – getreu ihrem Motto „Impulse – Jugendarbeit im Sport!“.
Im Rahmen des Projektes „Brückenschlag in ein bewegtes Leben!“ zur Förderung sozial benachteiligter Kinder und Jugendlicher, schreibt die BWSJ diesen Wettbewerb aus. Dabei geht es darum, Projekte zu würdigen, die sozial benachteiligten jungen Menschen durch attraktive Sport-, Bewegungs- und Gemeinschaftserlebnisse die Brücke in den Sportverein bauen, und ein lebenslanges Sporttreiben, gesellschaftliche Teilhabe und ein gelingendes Aufwachsen zu ermöglichen.

Der Wettbewerb soll dazu beitragen, eine Sensibilisierung für soziale Ausgrenzung zu erreichen und Ansätze der Überwindung von Benachteiligung aufzuzeigen und zu unterstützen.

Teilnahmebedingungen:
- Es können sowohl Projekte eingereicht werden, die bereits stattgefunden haben, als auch Projekte, die im Planungsstadium sind. Dabei kann es sich auch um Kooperationen handeln.
- teilnehmen können alle Sportvereine, Sportfachverbände und Sportkreise aus Baden-Württemberg sein.
- der Bewerbungsbogen und die Projektdokumentation (Projektskizze, Fotos etc.) sind bis zum 30. November 2010 an die Baden-Württembergische Sportjugend zu senden. Es gilt das Datum des Poststempels.
- Die Bewerbungsunterlagen werden durch eine Jury der Baden-Württembergischen Sportjugend begutachtet. Die Entscheidung der Jury ist endgültig und nicht anfechtbar. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die Gewinner werden im Dezember 2011 benachrichtigt.
- Die teilnehmenden Organisationen erklären sich bereit, dass die Baden-Württembergische Sportjugend die eingereichten Projekte veröffentlicht.

Bewerbungsschluss ist der 30. November 2010! Es gilt das Datum des Poststempels.

Preise:
Es werden insgesamt 15 Preisträger ausgezeichnet. Die Gewinner erhalten jeweils ein Preisgeld von 200 Euro.

Die Bewerbungsunterlagen senden Sie bitte an:
Baden-Württembergische Sportjugend
Kai Nörrlinger
Fritz-Walter-Weg 19
70372 Stuttgart

Für Rückfragen steht Ihnen die Geschäftsstelle der BWSJ gerne zur Verfügung.

Den Ausschreibungsflyer zum Wettbewerb können Sie hier einsehen: Ausschreibungsflyer zum BWSJ-Ideenwettbewerb 2010 "Brückenschlag in ein bewegtes Leben"

Den Bewerbungsbogen zum Wettbewerb können Sie hier einsehen: Bewerbungsbogen für den BWSJ-Ideenwettbewerb 2010 "Brückenschlag in ein bewegtes Leben"

SportsFinderDays 2010 in Mosbach und Weikersheim


Ausgewogene Ernährung, Bewegung und Entspannung sind elementare Faktoren für ein langes und gesundes Leben. Diese Tatsache wird nicht mehr in Frage gestellt, aber wie vermittelt man dieses Wissen erlebnisreich und jugendgerecht an Schülerinnen und Schüler? Genau hier setzt die Idee der sogenannten „SportsFinderDays“ an. Gemeinsam mit dem SportsFinderDay-Team und „nutella“ veranstaltet die BWSJ auch in diesem Jahr wieder Aktionstage in baden-württembergischen Schulen.
Diesmal gastierten die SportsFinderDays am 26. Juli 2010 am Nicolaus-Kistner-Gymnasium in Mosbach und am 27. Juli 2010 am Gymnasium Weikersheim.

Die Konzeption der „SportsFinderDays“:
Die „SportsFinderDays“ sind Projekttage an Schulen, bei denen den SchülerInnen über zahlreiche Bewegungs-, Fitness- und Entspannungsstationen sowie ein reichhaltiges Frühstücksbuffet die Wechselwirkungen zwischen „Bewegung – Ernährung – Entspannung“ vermittelt werden.

Attraktive Sport-, Bewegungs- und Erlebnisangebote motivieren die beteiligten SchülerInnen zum Ausprobieren vielfältiger Bewegungsformen. Nach jeder Bewegungsstation erhalten die SchülerInnen „SportsFinder-Points“, die am Frühstücksbuffet gegen Lebensmittel eingetauscht werden können. Um den TeilnehmerInnen den Zusammenhang zwischen Ernährung und Bewegung spielerisch zu vermitteln, sind kalorienreiche Lebensmittel natürlich entsprechend „teurer“. An Stationen mit Fitnessgeräten sind Informationstafeln angebracht, auf denen der jeweilige Kalorienverbrauch abzulesen ist. Ernährungsspiele, die auch im Unterricht angewendet werden können, bringen die SchülerInnen in Bewegung und vermitteln zusätzliches Wissen rund um Ernährungsfragen.
Um ein dauerhaftes Sporttreiben zu gewährleisten, werden ortsansässige Sportvereine in die Umsetzung der Bewegungsstationen einbezogen.

Das lokale Sportvereinsangebot spielt als langfristiges Bindeglied für das Sport- und Bewegungsengagement junger Menschen die zentrale Rolle. Kostenlose Schnupper- Mitgliedschaften sollen im Anschluss an die Veranstaltung den Weg in die Sportvereine ebnen.
Auch die Schulen profitieren im Anschluss an die Veranstaltung. Nach den SportsFinderDays werden Sport-AG´s finanziell unterstützt und Lehrerfortbildungen in den beteiligten Schulen durchgeführt, um eine dauerhafte Einbindung dieses Themenkomplexes im Schulalltag zu erreichen. Außerdem erhalten die Schulen eine „Sport-Spiele-Tonne“, die mit Sportgeräten gefüllt ist, die z.B. im Rahmen der Pausen genutzt werden können.

Bewerbung für 2011:
Die BWSJ ist derzeit auf der Suche nach interessierten Schulen für die SportsFinderDay-Veranstaltungen im nächsten Jahr. Falls Sie Interesse an einer Bewerbung für das Jahr 2011 haben, dann melden Sie sich bei der BWSJ. Ansprechpartner ist Kai Nörrlinger, Tel. (0711) 28077-862, email: k.noerrlinger@lsvbw.de .

Den Bewerbungsbogen können Sie hier einsehen Bewerbungsbogen SportsFinderDays 2011

Weitere Informationen finden Sie unter www.sportsfinderdays.de

Stellenausschreibung der Badischen Sportjugend


Die BADISCHE SPORTJUGEND im Badischen Sportbund Nord e.V. in Karlsruhe sucht eine/einen

Bildungsreferentin / Bildungsreferenten

Die Stelle ist zum 01.11.2010 zu besetzen.

Das Aufgabengebiet umfasst insbesondere:
- Planung, Vorbereitung und Durchführung von Lehrgängen und Projekten
- Entwicklung von Perspektiven und Konzeptionen zur Jugendarbeit im Sportverein und in der Sportjugend
- Mitarbeit in ehrenamtlichen Gremien
- Außenvertretungen für die Badische Sportjugend Nord und den Badischen Sportbund Nord
- Erarbeitung von Vorschlägen und Stellungnahmen zu jugendpolitischen Fragestellungen
- Beratung von Vereinen, Verbänden und Kreisen
- Erstellung von Publikationen
- Arbeit mit neuen Medien.

Die Stelle ist besonders geeignet für eine/n Absolvent/in eines sportwissenschaftlichen Studiums, der/die zusätzlich über sozialpädagogische Kenntnisse verfügt. Ferner eignet sich die Stelle für eine/n Sozialarbeiter/in oder eine/n Sozialpädagogen/in, der/die sportpraktische Erfahrungen und Fähigkeiten durch DOSB-Lizenzen belegen kann. Interessent/innen mit vergleichbarer Ausbildung und entsprechenden Lizenzen können sich ebenfalls bewerben.
Die Bewerberin / der Bewerber sollte über Kenntnisse des organisierten Sports und über gute EDV-Kenntnisse verfügen.
Wir erwarten ein hohes Maß an Eigeninitiative, Kooperationsbereitschaft und Flexibilität sowie die Bereitschaft auch zum Einsatz abends und am Wochenende. Ein eigener PKW ist erforderlich, da die einzelnen Aufgaben an verschiedenen Orten (Büro, Bildungsstätten) wahrzunehmen sind.
Bei Einstellung ist ein erweitertes Führungszeugnis nach § 30a BZRG vorzulegen.
Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen sowie den oben angegebenen Lizenzen senden Sie bitte unter Angabe Ihrer Gehaltsvorstellung bis 31.08.2010 an die:
BADISCHE SPORTJUGEND, Herrn Väth, Am Fächerbad 5, 76131 Karlsruhe
Quelle: bsj Nord

Expertise "Lage und Zukunft der Kinder- und Jugendarbeit in Baden-Württemberg" veröffentlicht


Zwischen dem Land und den Landesverbänden der Kinder- und Jugendarbeit wurde am 26.07.2007 ein „Bündnis für die Jugend“ vereinbart. Darin wird zur Anerkennung und Absicherung der hohen Bedeutung der Kinder- und Jugendarbeit in Baden-Württemberg insbesondere die Bildung eines „Runden Tisches“, die Stärkung des Ehrenamts sowie die Verbesserung der Rahmenbedingungen für Kinder- und Jugendarbeit vereinbart. Außerdem wird den Trägern der außerschulischen Jugendbildung finanzielle Planungssicherheit zugesichert.

Im Rahmen des Bündnisses für die Jugend hatte Herr Prof. Dr. Thomas Rauschenbach, der Direktor des Deutschen Jugendinstituts, den Auftrag, die Lage der Kinder- und Jugendarbeit in Baden-Württemberg und die sich ihr stellenden gesellschaftlichen Herausforderungen zu beschreiben sowie die Perspektive für die Kinder- und Jugendarbeit mit Blick auf die Zukunft und die sich abzeichnenden Herausforderungen darzustellen. Die Expertise nimmt insbesondere auch in den Blick, dass die Zahl der Kinder und Jugendlichen in den nächsten Jahren strukturell so bedeutend zurückgehen wird, dass dies auch nachhaltige Änderungen und Folgen für die Kinder- und Jugendarbeit haben wird.
Quelle: Ministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familien und Senioren Baden-Württemberg

Die Expertise können Sie hier als PDF einsehen:
Expertise „Lage und Zukunft der Kinder- und Jugendarbeit in Baden-Württemberg“

Mappus: Sport-Solidarpakt II ohne Kürzungen


Ministerpräsident Stefan Mappus hat dem Sport in Baden-Württemberg die Fortführung des Solidarpakts auf mindestens dem gleichen Niveau wie bisher in Aussicht gestellt. Er wolle mit dem Landessportverband Baden-Württemberg (LSV) einen Solidarpakt II schließen, der dem Sport ab 2011 wie bisher einen jährlichen Staatszuschuss in Höhe von mindestens 64,8 Millionen Euro sichern soll, betonte der CDU-Politiker beim 28. Sportbundtag des Badischen Sportbundes Nord (BSB) am Samstag mehrfach. Zudem deutete Mappus bei seinem ersten Auftritt vor einem großen Plenum des Sports im Land eine Erhöhung des Sportetats an.
Ministerpräsident Stefan Mappus
Ministerpräsident Stefan Mappus
Bei den Neuwahlen des BSB-Präsidiums wurde erwartungsgemäß Heinz Janalik für drei weitere Jahre an die Spitze gewählt. Der 66-jährige aus Mosbach, der den BSB seit 1998 führt, wurde mit 718 Delegiertenstimmen einstimmig als Präsident bestätigt. Janaliks Amtsvorgänger Anton Häffner (Ettlingen) wurde zum Ehrenpräsidenten des BSB Nord ernannt.
Mappus kündigte indes an, dass in den nächsten Monaten «vor der Landtagswahl» auch über eine Aufstockung des Sportetats gesprochen werden könne. Der vom LSV und den drei baden-württembergischen Sportbünden geforderte Inflationsausgleich in Höhe von 7,6 Millionen Euro pro Jahr müsse dabei aber als obere Verhandlungsgrenze betrachtet werden. Der Solidarpakt garantiert dem Sport in Baden-Württemberg seit 2008 einen Förderbetrag von jährlich fast 65 Millionen Euro. Er ist zunächst nur bis 2011 verlängert worden.
Dabei, dass es dem Sport in Baden-Württemberg den Umständen entsprechend gut geht, wird es laut den Ausführungen von Mappus in jedem Fall bleiben. Denn Kürzungen soll es trotz der notwendigen Einschnitte in den Landeshaushalten ab 2011 nicht geben. «Sport ist ein Teil der Bildung, und dessen Mittel werden nicht angetastet», sagte der Regierungschef, der Anfang Mai die vier Sportbunds-Chefs Dieter Schmidt-Volkmar (LSV), Klaus Tappeser (Württembergischer Landessportbund), Gundolf Fleischer (BSB Süd) und Janalik (BSB Nord) zu einem Kennenlern-Treffen ins Staatsministerium eingeladen hatte.
Quelle: dpa/lsw

Wettbewerb „Aktiv für Demokratie und Toleranz 2010“


Es ist wieder soweit: Das Bündnis für Demokratie und Toleranz - gegen Extremismus und Gewalt (BfDT) sucht auch im zehnten Jahr seines Bestehens mit dem Wettbewerb „Aktiv für Demokratie und Toleranz" nach vorbildlichen, zur Nachahmung geeigneten zivilgesellschaftlichen Projekten für eine demokratische und tolerante Gesellschaft.
Demokratie bedeutet, sich in die eigenen Angelegenheiten im Land einzumischen; sie beginnt in der Familie, in der Schule, in der Freizeit. Dieser Preis möchte Einzelpersonen und Gruppen, die dort und anderswo das Grundgesetz auf kreative Weise mit Leben füllen, für ihr Engagement würdigen. Außerdem sollen erfolgreiche Projekte bundesweit bekannt gemacht werden, um damit zur Umsetzung in anderen Regionen und thematischen Zusammenhängen anzuregen.
Den preisgekrönten Initiativen und Projekten winken Geldpreise im Wert von 1.000 bis 5.000 € und eine verstärkte Präsenz in der Öffentlichkeit. Einsendeschluss ist der 20. September 2010.
Quelle: BfDT

Weitere Informationen zur Bewerbung finden Sie unter www.buendnis-toleranz.de

Dieter Schmidt-Volkmar weiterhin an der Spitze des LSV


Pforzheim - Dieter Schmidt-Volkmar wurde am Samstag, 3. Juli 2010, auf der 16. Ordentlichen Mitgliederversammlung des Landessportverbandes Baden-Württemberg (LSV) in Pforzheim das zweite Mal zum LSV-Präsidenten gewählt. Die bisherigen Vizepräsidenten Gundolf Fleischer (Horben), Heinz Janalik (Mosbach) und Klaus Tappeser (Rottenburg) wurden im Amt bestätigt.
Stefan Mappus, Ministerpräsident des Landes Baden-Württemberg, machte in seiner Rede im CongressCentrum Pforzheim deutlich, welche Bedeutung die Sportorganisation für ihn hat. „Wir brauchen einen starken Sport in Baden-Württemberg - sowohl in der Breite als auch in der Spitze.“
Mappus erklärte seine Bereitschaft die Schirmherrschaft für die Initiative „Spitzensportland Baden-Württemberg“ zu übernehmen. Ziel der Initiative ist die Optimierung der Bedingungen für den Spitzensport und seine Athleten in Baden-Württemberg.
„Dass wir in Deutschland und insbesondere in Baden-Württemberg so gut aufgestellt sind, liegt nicht zuletzt an den umtriebigen und professionellen Sportfunktionären“, sagte Ministerpräsident Stefan Mappus in seiner Ansprache.
Im Hinblick auf die derzeit „zielorientiert und konstruktiv“ laufenden Verhandlungen zum Solidarpakt II sagte Mappus: „Wir schreiben auf jeden Fall für die Jahre 2010/2011 die Zahlen des bestehenden Solidarpakts fort“. Was die Zeit darüber hinaus angehe, stehe das Land zu seiner Verantwortung und werde im Rahmen seiner Möglichkeiten einen darüber hinausgehenden Beitrag prüfen. Auch wenn die haushaltspolitischen Rahmenbedingungen zurzeit schwierig seien, sei Verlässlichkeit ein sehr wichtiger Bestandteile der Verhandlungen zum Solidarpakt Sport II. „Der Sport in den Vereinen lebt aber nicht in erster Linie von der finanziellen Förderung. Er lebt vielmehr von den Menschen, die sich aktiv einbringen und die mitmachen“, erklärte der Ministerpräsident. Das ehrenamtliche Engagement der Bürgerinnen und Bürger schaffe einen „enormen Gewinn an Lebensqualität“ für die Gesellschaft.
Als Präsidiumsmitglieder wieder gewählt wurden Herbert Rösch (Ostfildern), Jörg Schwenk (Stuttgart), Rudi Krämer (Titisee-Neustadt) und Gerhard Schäfer (Heidelberg) als Fachverbandsvertreter und Dieter Grauling (Dornstadt) und Manfred Pawlita (Heuchlingen) als Vereinsvertreter sowie Paul Hempfer (Waldburg). Bestätigt wurden Dr. Barbara Oettinger (Lorch) als Frauenvertreterin und Monica Wüllner (Stuttgart) als Vertreterin der Sportjugend.
Neu in das Präsidium gewählt wurde der frühere Erste Bürgermeister der Stadt Karlsruhe Harald Denecken (Karlsruhe) und Klaus Kokemüller (Denzlingen). Der Vizepräsident des Badischen Sportbundes Freiburg vertritt ebenso wie Harald Denecken die Interessen der Vereine im Präsidium. Gerhard Mengesdorf (St. Georgen) und Günter Seith (Karlsruhe) sind aus dem Präsidium ausgeschieden.
Die Jahresrechnungen 2007 bis 2009, der Haushaltsplan 2010, die Geschäftsberichte und die durch das LSV-Präsidium beantragten Satzungsänderungen wurden einstimmig verabschiedet. Die Satzung des LSV musste geändert werden, um den Anforderungen der neuen Abgabenordnung zu entsprechen.
Die vom Präsidium vorgeschlagene Resolution zum Glücksspiel-Staatsvertrag, die die Position des LSV deutlich machen soll, wurde einstimmig beschlossen.
Quelle: LSV

Wettbewerb "Echt gut! Ehrenamt in Baden-Württemberg 2010"


Fast jeder zweite Baden-Württemberger engagiert sich freiwillig für andere Menschen, gemeinnützige Projekte, Natur- und Umweltschutz, in den Bereichen Bildung, Sport und Kultur, bei Hilfsdiensten oder im politischen Ehrenamt.
Mit Preisen in den Kategorien Sport und Kultur, Umwelt und nachhaltige Entwicklung, Soziales Leben, Lebendige Gesellschaft, Junge Macher und EnBW Ehrenamt Impuls werden herausragende Aktivitäten des bürgerschaftlichen Engagements von Einzelpersonen, Gruppen, Vereinen, Projekten und Initiativen ausgezeichnet. Voraussetzung für die Teilnahme ist, dass die vorgeschlagenen Projekte in Baden-Württemberg stattfinden.
In der Gruppe "Junge Macher" können sich Jugendliche und junge Erwachsene bis 21 Jahre bewerben, die sich engagiert und mit hoher Kompetenz für andere und die Allgemeinheit einsetzen.
Aus allen Bewerbungen werden für jede Kategorie zehn FinalistInnen ausgewählt. Über diese können alle BürgerInnen des Landes per Internet oder Telefon abstimmen und so die GewinnerInnen ermitteln.
Es winken Geldpreise in Höhe von 2.500 Euro für den ersten Platz und jeweils 500 Euro für die Plätze 2 und 3 jeder Kategorie. Die GewinnerInnen werden im Rahmen eines festlichen Empfangs im Schloss Schwetzingen durch Ministerpräsident Stefan Mappus mit der „Echt gut!“-Trophäe geehrt.
Bewerbungszeitraum ist vom 06. Juli bis 15. Oktober 2010.
Quelle: LJR

Weitere Informationen und Bewerbungsunterlagen finden Sie unter www.echt-gut-bw.de

Armutsstudie "Monitor Jugendarmut 2010" mit alarmierenden Ergebnissen


Armut in Deutschland ist eine Frage des Alters: Wie der Monitor Jugendarmut 2010 der Bundesarbeitsgemeinschaft Katholische Jugendsozialarbeit (BAG KJS) e.V. belegt, ist die Armutsquote bei Jugendlichen in Deutschland höher als bei allen anderen Altersgruppen. Darüber hinaus zeigt die aktuelle Übersicht zur Situation junger Menschen zwischen 14 und 27 Jahren, dass die Chancen auf ein selbstbestimmtes Erwachsenenleben oberhalb der Armutsgrenze vor allem für Jugendliche aus Ostdeutschland deutlich geringer sind als für Jugendliche aus Westdeutschland. Schon jetzt ist jeder dritte junge Mensch in Ostdeutschland arm. Laut der gängigen Armutsdefinition der EU gilt als arm, wer in einem Haushalt lebt, dessen Äquivalenzeinkommen weniger als 60% des Medians der Einkommen in der gesamten Bevölkerung beträgt.
„Armut unter jungen Menschen zieht eine Grenze durch unser Land“, sagt Pater Franz-Ulrich Otto, Vorsitzender der BAG KJS. „Darüber hinaus haben vor allem benachteiligte Jugendliche mehr zu erdulden als materielle Unterversorgung.
In einer wichtigen Phase ihrer Entwicklung werden sie gesellschaftlich ausgegrenzt und ihnen wird der Zugang zu Bildung und Kultur häufig verwehrt.
Hier ist die Politik gefordert, geeignete Maßnahmen zu ergreifen und bestehende Ungerechtigkeiten in den Startchancen junger Menschen zu beseitigen.“
Laut aktuellen Berechnungen des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung stieg der Anteil der von Armut bedrohten jungen Menschen von 1998 bis 2008 in der Altersgruppe der 13 – 25-Jährigen um ein Drittel. Die schnell anwachsende Armut bei Jugendlichen und die damit einhergehenden Folgen für die Lebensperspektiven junger Menschen machen ein gemeinschaftliches Handeln von Gesellschaft, Politik und Kirche erforderlich.
„Ein entscheidender Schritt für die Überwindung von Jugendarmut in Deutschland kann die Umsetzung des Hartz IV-Urteils vom Bundesverfassungsgericht sein“, sagt Pater Franz-Ulrich Otto. „Ziel sollte es sein, die neuen Sätze am tatsächlichen Bedarf von Jugendlichen und jungen Erwachsenen zu orientieren. Dazu gehört es unter anderem, unterstützende Sachleistungen gerade zur Förderung beispielsweise im Bereich Bildung sinnvoll einzusetzen.“
Quelle: dsj

Weitere Informationen finden Sie unter www.jugendarmut.info

LOTTO-Sportjugendförderpreis 2010



Auch in diesem Jahr möchte die BWSJ gemeinsam mit der Staatlichen Toto-Lotto GmbH Baden-Württemberg vorbildliche Jugendarbeit im Sport auszeichnen.
Prämiert werden dabei Aktionen der Vereinsjugendarbeit aus den Jahren 2009 oder 2010, die einfach pfiffig, außergewöhnlich und bemerkenswert sind.
Sonderpreise werden vergeben an Projekte, die sich in besonderer Weise mit aktuellen gesellschaftlichen Themen befassen wie beispielsweise Bewegungsmangel und Übergewicht bei Kindern, Integration durch Sport, Einbindung von Jugendlichen in die Vereinsarbeit und Förderung des Ehrenamts oder Aktionen gegen Gewalt und Rassismus.

Ausführliche Informationen finden Sie hier: Lotto-Sportjugendförderpreis 2010

STB-Kinderturnkongress 2010


Beim 2. Kinderturn-Kongress der Kinderturnstiftung Baden-Württemberg vom 10. - 12.09.2010 im SpOrt Stuttgart geht es um diese Neu-Positionierung des Kinderturnens im Turn- und Sportverein und um die Querinformation von Verein zu Verein, von Verein zu Verband, von Verein zur Kommune, Kindergarten und Grundschule und umgekehrt. Die Veranstaltung steht unter der Leitidee: „Kinderturnen macht clever und fit“ und bietet Projekte, Grundlagen- und Fachwissen sowie Praxisangebote an für Kinder von null bis zehn und älter an. Diese Angebote richten sich sowohl an Erzieher, Lehrer, Übungsleiter als auch Interessierte.
Quelle: STB

Alle Informationen finden Sie unter www.kinderturn-kongress.de

Deutsch-Türkische Fachkräftebegegnung: Öffentlichkeitsarbeit und Neue Medien


Twitter, Facebook, SchülerVZ und Co – Social Media verändern die Kommunikation, die Informationsgewinnung, das Demokratieverständnis und die Vernetzung vieler Menschen. Umweltaktivisten, Dritte-Welt-Organisationen und Menschenrechtsinitiativen nutzen diese Kanäle bereits erfolgreich, um sich für ihre Themen Gehör zu verschaffen, Informationen zu verbreiten, sich mit anderen zu vernetzen, Kampagnen zu führen und sogar Gelder zu akquirieren. Vor allem bei jungen Menschen finden sie damit Anklang. Die Jugendarbeit hat bisher die damit einhergehenden Probleme des Jugendmedienschutzes, Datenschutzes, der Persönlichkeitsrechte und Veränderungen in zwischenmenschlichen Beziehungen thematisiert. Für ihre eigenen Ziele hat sie Social Media bisher jedoch nur selten genutzt.
In der Fachkräftebegegnung geht es um die Frage, ob und wie die Neuen Medien eingesetzt werden können, um auf die Angebote von außerschulischer Jugendarbeit aufmerksam zu machen. Wie können Fachkräfte diese Netzwerke bedienen und sie zur eigenen Informationsgewinnung nutzen? Deutsche und türkische Fachkräfte lernen gemeinsam die technische Seite dieser Kommunikationsformen kennen und setzen ihre neuen Kenntnisse praktisch um, indem sie die Online-Community zeitgleich über ihre Begegnung informieren. Sie informieren sich in Einrichtungen, die diese Medien bereits für ihre Jugendarbeit nutzen, über die Chancen und auch Grenzen dieses Zugangs. Sie tauschen sich über möglicherweise existierende Unterschiede in der Herangehensweise an die Neuen Medien in Deutschland und der Türkei aus und diskutieren mit Ihren türkischen Kollegen, wie Jugendarbeit in beiden Ländern gestaltet wird und was junge Menschen hier und dort bewegt.
Eingeladen zu dieser Weiterbildung sind je acht Fachkräfte der Jugendarbeit aus Deutschland und der Türkei. Wir möchten Fachkräfte ansprechen, die zwar interessiert, aber bisher nicht sehr vertraut mit den Neuen Medien sind und/oder die die Neuen Medien zwar privat nutzen, aber noch nicht für ihre Arbeit entdeckt haben oder die in bestimmten Teilbereichen des Programms über Fachexpertise verfügen und den Austausch mit türkischen Kolleg/-innen suchen.
Die Berücksichtigung Ihrer Anmeldung ist nicht vom Zeitpunkt des Eingangs abhängig. Erst nach Ablauf der Bewerbungsfrist wird die Gruppe zusammengestellt. Entscheidend sind Ihre Motivation und vor allem Ihre Möglichkeiten und Ideen, die Seminarerfahrungen weiterzugeben und praktisch umzusetzen.
Die Bewerbung von Fachkräften mit Migrationshintergrund ist ausdrücklich erwünscht.
Quelle: dsj

Weitere Informationen erhalten Sie bei Christiane Reinholz-Asoli (reinholz@ijab.de) oder Daniel Recht (recht@ijab.de).

Die Kluft zwischen Arm und Reich wird größer - 2. World Vision Kinderstudie


Über Kinder wird in Deutschland zwar seit Jahren verstärkt geredet, jedoch noch lange nicht mit ihnen. Kinderpolitik und Angebote für Kinder können aber nicht ohne sie verändert und gestaltet werden. Was bedeutet es, heute ein Kind zu sein? Welche Einschätzung haben Kinder von Familie, Kindergarten, Schule und Freizeiteinrichtungen? Wie sehen ihre Freizeitbeschäftigungen aus, und inwieweit interessieren sie sich für gesellschaftliche Entwicklungen und Politik? Wie sehen ihre Zukunftsperspektiven aus?

Ähnlich wie in der Shell-Jugendstudie befragte die World Vision Kinderstudie 2007 erstmalig – und 2010 erneut – Kinder in einer bundesweiten repräsentativen Befragung. Im Auftrag des World Vision Instituts für Forschung und Entwicklung als Herausgeber wird sie von den beiden renommierten Wissenschaftlern Prof. Dr. Klaus Hurrelmann und Prof. Dr. Sabine Andresen inhaltlich verantwortet und von TNS Infratest durchgeführt.

Die World Vision Kinderstudie kann als Buch im Buchhandel bestellt werden:
Kinder in Deutschland 2010
2. World Vision Kinderstudie
Verlag: Fischer (Tb. 18640)
ISBN-10: 3596186404, 415 Seiten, 15,95 €

Quelle: Jugendnetz BW

Weitere Informationen finden Sie unter www.worldvision-institut.de

Schülerferienticket Baden-Württemberg


Für nur 28 Euro gibt's freie Fahrt bei fast allen Nahverkehrsunternehmen des Landes Baden-Württemberg und über 150 Vergünstigungen dazu. Diverse Ermäßigungen oder sogar freien Eintritt für viele Erlebnis- und Freizeitparks, Kinos, Kartbahnen, Spaßbädern oder bei ausgewählten Events.
Das Schüler-Ferien-Ticket gilt innerhalb des Landes Baden-Württemberg in allen Bussen und Bahnen, die dem Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) und dem Verband Baden-Württembergischer Omnibusunternehmen (WBO) angeschlossen sind sowie innerhalb der Verkehrsverbünde auf Linien und Strecken in Baden-Württemberg, reisen.
Nutzen können dieses Angebot alle SchülerInnen bis 15 Jahre gegen Vorlage eines Altersnachweises sowie alle VollzeitschülerInnen zwischen 15 und 22 Jahren gegen Vorlage des gültigen Schülerausweises oder einer Schulbescheinigung (Schuljahr 2009/2010, entscheidend ist das Alter am 1. Ferientag: man muss nach dem 29.7.1987 geboren sein) sowie InhaberInnen einer gültigen Juleica zur Begleitung einer Jugendgruppe, die mit dem Schülerferienticket unterwegs ist.
Quelle: LJR BW

Weitere zahlreiche Informationen sowie Hinweise auf Vergünstigungen, Specials, vergünstigte Events u.a. finden Sie unter www.schuelerferienticket-bw.de

Deutsch-japanisches Studienseminar für Fachkräfte der Jugendhilfe im Sport


Im Rahmen des Kulturabkommens zwischen der Bundesrepublik Deutschland und Japan hat das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) mit dem japanischen Ministerium für Bildung, Kultur, Sport, Wissenschaft und Technologie auch für 2010 die Durchführung eines bilateralen Studienprogramms für Fachkräfte der Jugendhilfe vereinbart.
Der Jugendsport ist an diesem Fachprogramm beteiligt. Die Deutsche Sportjugend führt 2010 dazu zwei Programme mit ihrer japanischen Partnerorganisation, der Japan Junior Sports Clubs Association (JJSA) durch.
Quelle: dsj

Weitere Informationen finden Sie unter www.dsj.de

Tipps und Checklisten zur Reiseplanung mit Kindern

Abschalten vom Alltag – einfach nur Spaß haben – und sich dabei entspannen – wer will das nicht? Doch gerade beim Urlaub mit Kindern kann bereits die Planung darüber entscheiden, ob es ein gelungener Urlaub wird oder nicht. Denn nur, wenn sich Ihre Kinder am Urlaubsort wohl fühlen, werden auch Sie in der Lage sein, die schönste Zeit des Jahres zu genießen.
Auf der Homepage von "Kinder- & Jugendärzte im Netz" finden Sie hilfreiche Tipps und Checklisten für die verschiedenen Altersgruppen.

Informationen finden Sie unter www.kinderaerzte-im-netz.de

Ferienfreizeiten zur Vermittlung von bewußter Ernährung nutzen


„Sommerzeit ist Ferienlagerzeit. Viele Kinder und Jugendliche in Baden-Württemberg verbringen die großen Ferien in Sommerfreizeiten. Um das spannende Programm der Ferienlager zu meistern, muss auch die Verpflegung stimmen. Daher ist es wichtig, dass die Betreuer auf gutes Essen und Trinken achten und den Kindern dabei noch Tipps für eine bewusste Ernährung vermitteln“, sagte die Staatssekretärin im baden-württembergischen Ministerium für Ländlichen Raum, Ernährung und Verbraucherschutz, Friedlinde Gurr-Hirsch MdL, am 4. August 2010 in Stuttgart.
„Für eine aktive Freizeit brauchen Kinder und Jugendliche einen abwechslungsreichen Speisezettel mit reichlich Obst, Gemüse und Milchprodukten. Wenn die Betreuer dabei heimische Lebensmittel der Saison lecker zubereiten, kann den jungen Gästen gleichzeitig Wertschätzung für das Essen nähergebracht werden. Die meisten Kinder helfen auch gerne selbst bei der Zubereitung mit. Selbstgemachtes schmeckt noch viel besser“, erklärte Gurr-Hirsch. Von zentraler Bedeutung sei das gemeinsame Zubereiten und Essen. Das stärke die Gemeinschaft und fördere das Teamverhalten der Kinder.
Gerade im Ferienlager könnten die jugendlichen Betreuer den Kindern das Thema Essen und Trinken spielerisch näher bringen. Das gemeinsame Essen und eine bewusste Ernährung sei jedoch nicht nur in einem Ferienlager wichtig. Auch zu Hause sollte darauf geachtet werden. „Wir sehen in den Ferienlagern ein großes Potenzial. Denn es besteht die Chance, dass die Kinder das, was sie im Ferienlager zum Thema Essen und Trinken gelernt haben, auch nach Hause mitnehmen“, so die Staatssekretärin.
In den vielen verschiedenen Ferienlagern im Land werde die Zubereitung des Essens unterschiedlich organisiert. Teils seien professionelle Köche dafür zuständig, teils ehrenamtlich helfende Mütter und Väter. Sie hätten dabei eine große Aufgabe, denn oft werde mit wenig Geld und viel Improvisationstalent täglich etwas Gutes auf den Tisch gezaubert. „Den Kindern dabei nur Pizza, Pasta oder Pommes zu servieren ist nicht wünschenswert. Sicher gibt es Sponsoren für regionale Lebensmittel. Vielleicht kann man frisches Gemüse und Obst kostengünstig beim Erzeuger kaufen und den Kindern gleichzeitig nahebringen, wie diese Lebensmittel angebaut und geerntet werden“, sagte die Staatssekretärin. „Geschmack, gutes Aussehen und Genießen sind beim Essen wichtig. Entscheidend ist außerdem, dass die Betreuer überzeugend mit gutem Beispiel vorangehen“.
Quelle: Ministerium für Ernährung und Ländlichen Raum

Weitere Informationen zum Thema "Ernährung" sind auf der Internetseite des Ministeriums für Ländlichen Raum, Ernährung und Verbraucherschutz unter www.mlr.baden-wuerttemberg.de abrufbar.

BSJ-Vorsitzender Lieboner bei olympischer Flammenzeremonie


Erstmals in der Geschichte der olympischen Bewegung finden vom 14. bis 26. August 2010 in Singapur Olympische Jugendspiele (Youth Olympic Games) statt. Das Sportprogramm der Youth Olympic Games umfasst 26 Sportarten mit 201 Wettkämpfen, bei denen junge Athletinnen und Athleten im Alter von 14-18 Jahren startberechtigt sind. Darunter auch 70 Athleten und Athletinnen aus Deutschland. Rund 10.000 Besucher haben am 24. Juli 2010 vor dem Brandenburger Tor in Berlin den Youth Olympic Day und die Ankunft der Olympischen Flamme auf ihrem Weg zu den Olympischen Jugendspielen gefeiert. Hierzu hatte die Deutsche Sportjugend (dsj) und der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) neben Vertretern aller europäischen Nationalen Olympischen Komitees auch Vertreter des Jugendsports in die Hauptstadt eingeladen.
BSJ-Vorsitzender Volker Lieboner mit den Maskottchen der 1. Olympischen Jugendspiele
BSJ-Vorsitzender Volker Lieboner mit den Maskottchen der 1. Olympischen Jugendspiele
Der BSJ-Vorsitzende Volker Lieboner aus Wilhelmsfeld vertrat den baden-württembergischen Jugendsport und seine Dachorganisation, die Baden-Württembergische Sportjugend (BWSJ). Berlin stand an diesem Tag stellvertretend für Europa, denn pro Kontinent bereiste die Flamme nach der Entzündung im antiken Olympia nur eine Stadt. Höhepunkt war die Ankunft der Flamme im Herzen Berlins, direkt vor dem Brandenburger Tor. Flaggen aller europäischen Länder bildeten das Spalier, als junge Vertreter von einem Dutzend europäischer Nationalen Olympischen Komitees die Fackel von Hand zu Hand auf die Bühne vorm Brandenburger Tor trugen. Dort entzündeten der Berliner Moderne Fünfkämpfer Eric Krüger, die Berliner Basketballerin Lena Gohlisch und der frühere Turner Ron-ny Ziesmer das Feuer in einer großen Schale. Zwei Weltstars des deutschen Sports, der Basketballspieler Dirk Nowitzki und Bobpilot André Lange, reichten der deutschen Jugend-Olympiamannschaft symbolisch zwei Fahnen, die sie selbst bei den Olympischen Spielen in Peking und Vancouver getragen hatten. Zu der deutschen Mannschaft gehören auch 12 junge Sportlerinnen und Sportler aus Baden-Württemberg, wie der BSJ-Vorsitzende Volker Lieboner erfreut feststellte.
„Die Olympischen Jugendspiele sind nicht nur Sport, sondern auch Kultur, Erziehung und Olympische Werte“, sagte DOSB-Präsident Thomas Bach. Bach spielte damit auf das umfangreiche kulturelle und pädagogische Programm an, das neben dem Sportprogramm der Olympischen Jugendspiele in Singapur angeboten wird. „Die Jugendspiele sollen junge Athletinnen und Athleten darin bestärken, ihren im Leistungssport eingeschlagenen Weg auf der Basis ethischer Werte wie Exzellenz, Freundschaft und Respekt sowie fundamentaler Prinzipien wie Universalität, Nachhaltigkeit und ohne jegliche Diskriminierung fortzusetzen“, so der Präsident des Internationalen Olympischen Komitees (IOC), Jacques Rogge.
Quelle: bsj-Nord

Neuer Master-Studiengang zum Jugendsport "Sport und Bewegung im Kindes- und Jugendalter"


In Heidelberg und Karlsruhe wird vom Wintersemester an ein neuer Master-Studiengang für "Sport und Bewegung im Kindes- und Jugendalter" angeboten. Ziel des in Europa einzigartigen Studiums sei die Ausbildung hoch qualifizierter Sportwissenschaftler, die innovative Konzepte und Programme für den Kinder- und Jugendsport erarbeiten, durchsetzen und bewerten können, erklärte Professor Klaus Roth von der Universität Heidelberg. «33 Studierende haben einen Studienplatz erhalten. Im nächsten Jahr erwarten wir durch eigene BA-Absolventen wesentlich mehr Studierende», sagte Roth am Dienstag der Nachrichtenagentur dpa. Kooperationspartner sind die Pädagogischen Hochschulen Heidelberg und Karlsruhe.
Das Studium dauert vier Semester und ist modular aufgebaut. Die motorische Leistungsfähigkeit von Kindern und Jugendlichen sei kontinuierlich zurückgegangen, die Zahl der übergewichtigen und adipösen Jugendlichen steige dramatisch, berichtete Roth, der den Studiengang mit Professor Klaus Bös vom Karlsruher Institut für Technologie leitet. Mit dem neuen Studium wollen die Hochschulen auf diese Trends reagieren und die Bedeutung einer aktiven Kindheit mit viel Bewegung hervorheben.
Die Studenten spezialisieren sich auf dem Gebiet «Prävention und Rehabilitation». In Heidelberg wird zudem das Profil «Entwicklung und Talent» für den Nachwuchsleistungssport angeboten. Berufsperspektiven bieten sich in Kindergärten, Schulen, Vereinen, Verbänden, Krankenkassen und Rehabilitationseinrichtungen sowie bei kommerziellen Anbietern im Sport- und Gesundheitsbereich.
Quelle: dpa/lsw

Bundesweite Woche des bürgerschaftlichen Engagements 2010


Unter dem Motto „Engagement macht stark!“ organisiert das BBE vom 17. bis 26. September 2010 die bundesweite Woche des bürgerschaftlichen Engagements. Im Rahmen der alljährlichen Aktionswoche wird die öffentliche Aufmerksamkeit für die zahlreichen Projekte, Aktionen und Veranstaltungen gesteigert und das Engagement der 23 Mio. Freiwilligen in Deutschland gewürdigt.
Geplant und durchgeführt werden die Aktivitäten vom Kampagnenteam des BBE, das für die Akteure vor Ort verschiedene Werbematerialien bereit stellt. Möglichst viele Akteurinnen und Akteure, Vereine, Initiativen, Organisationen, staatliche Institutionen und Unternehmen sollen auf ihre Freiwilligenprogramme, Projekte und Initiativen aufmerksam machen und sich in unserer Veranstaltungsdatenbank eintragen. So ermöglicht es das Format einer bundesweiten Aktionswoche, das bunte und vielfältige Bild von bürgerschaftlichem Engagement aufzuzeigen.
Quelle: BBE

Weitere Informationen finden Sie unter www.engagement-macht-stark.de.de

Einführung in die verbandliche Jugendarbeit

MitarbeiterInnen von Jugendverbänden können auch in diesem Jahr an einer Einführung in verbandliche Jugendarbeit teilnehmen. Die Fortbildung findet vom 08.11.2010 bis 10.11.2010 im Internationales Forum Bad Liebenzell statt.
Dabei werden die Jugendverbände in ihrer Unterschiedlichkeit vorgestellt und Zugänge und Arbeitsformen der Verbände praxisbezogen vorgestellt.
Einzelne Themenfelder sind dabei Jugendpolitische Interessenvertretung und - Strukturen, Vernetzung, Wahl- und Delegationsprinzip, Jugendhilfeausschüsse, Partizipation von Mädchen und Jungen, Strategien der Interessenvertretung, Anforderungen an die hauptamtlichen MitarbeiterInnen, Engagement junger Menschen als Basis für die Arbeit der Jugendverbände, gelingende Zusammenarbeit, Aufgabenklärung, Qualifizierung Ehrenamtlicher, Anerkennungskultur und Sitzungskultur.
Außerdem werden Workshops zu Öffentlichkeitsarbeit, Rechtsfragen, Gefahren und Ängste, sozialräumliche Konzeptentwicklung, Möglichkeiten der Projektfinanzierung, interkulturelle Arbeit, Gender und Partizipation angeboten.
Zielgruppe dieser Schulung sind hauptamtliche MitarbeiterInnen von Jugendverbänden. Die Kosten für die Fortbildung betragen 240,00 € pro Seminar (inkl. Tagungsbeitrag, Tagungsmaterialien, ÜVP in DZ). Veranstalter ist die Akademie der Jugendarbeit BW e.V. in Kooperation mit dem Kommunalverband für Jugend und Soziales BW, der Arbeitsgemeinschaft der Jugendfreizeitstätten BW e.V., der Landesarbeitsgemeinschaft Mobile Jugendarbeit/Streetwork BW e.V. und des Landesjugendringes BW e.V.
Quelle: LJR

Weitere Informationen und die Anmeldemodalitäten finden Sie unter www.jugendakademie-bw.de

Der Landessportverband bleibt auf Wachstumskurs


Der Landessportverband Baden-Württemberg hat nach Vorlage der Bestandserhebungen seiner drei Mitgliedssportbünde mehr Mitglieder als jemals zuvor. Damit bleibt der Landessportverband die fünftgrößte Sportorganisation im Deutschen Olympischen Sportbund. „Dass wir trotz sinkender Bevölkerungszahlen in Baden-Württemberg weiterhin leichte Zuwächse verzeichnen können, zeigt, welche hervorragende Arbeit in den Sportvereinen geleistet wird“, so Dieter Schmidt-Volkmar, Präsident des Landessportverbandes Baden-Württemberg. Die Mitgliederstatistik ergibt 3.775.136 Mitgliedschaften in 11.436 Sportvereinen.

Altersstruktur
Den höchsten Organisationsgrad (rund 80 %), gemessen an der baden-württembergischen Bevölkerung, weist die Altersgruppe 7-14 Jahre auf. Auch bei den 15-18-Jährigen sind über 67 % der baden-württembergischen Jugendlichen in einem Sportverein Mitglied. Bei den Kleinsten (Babys und Kinder) und den jungen Erwachsenen (27-40 Jahre) weist der Organisationsgrad 27 % auf. Ein Viertel der über 60-Jährigen treibt im Verein Sport. Allein im Jahr 2009 konnten über 20.000 neue Mitglieder aus dieser Altersgruppe für den Vereinssport gewonnen werden. „Die Sportvereine wissen sehr wohl, wie sie die einzelnen Altersgruppen ansprechen müssen, sie sind was ihre Angebote betrifft, ökonomisch ausgedrückt, hoch elastisch“, so Rainer Hipp, Hauptgeschäftsführer des LSV. Dies gilt übrigens auch für den Übergang vom Jugendlichen in den Erwachsenenbereich (19-26 Jahre). Hier konnten 7.700 neue Mitglieder (plus 2,08 %) verzeichnet werden.

Sportarten
Die Turner bleiben vorn! Die drei mitgliedsstärksten Sportarten sind in Baden-Württemberg die Turner (1.126.435 Mitglieder), Fußball (978.010) und Tennis (308.917). Die jungen, neuen, im Trend liegenden Sportarten wie Aikido (+12,2 %), Bergsport und Klettern (+11,4 %), Dart (11,4 %) und Triathlon (9,37 %) sind die großen Gewinner innerhalb der 54 Sportarten im Land.

Sportvereine
Der VfB Stuttgart ist nicht nur der erfolgreichste Fußball-Club in Baden-Württemberg sondern auch der größte. Mit 44.045 Mitgliedern konnte er noch einmal 500 neue Mitglieder gegenüber dem Vorjahr gewinnen. Danach folgen der SSV Ulm (9.650) und der MTV Stuttgart (8.625). Der Athletik-Club Weinheim (8.607) und die Freiburger Turnerschaft (6.434) sind ganz oben in der Rangliste und zugleich die größten Vereine im Landesteil Baden. Insgesamt gibt es in Baden-Württemberg fast 30 Sportvereine mit über 4.000 Mitgliedern.
Quelle: LSV

Die Tabellen und Diagramme zur LSV-Mitgliederstatistik stehen im Internet unter www.lsvbw.de.

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